Tag 13
Zwei Baumsetzlinge zur Aufforstung in Peru

Kleinbauern werden zu Regenwaldschützer

Umweltschutz und Verbesserung der Lebensbedingungen in Peru

Kennen Sie die Heimat von Paddington Bär? Das Land mit den tiefen Schluchten? Wo es eine der vielfältigsten Küchen gibt, in der auch Meerschweinchen ihren Platz finden? Die Antwort lautet: Peru. Paddington Bär ist nämlich dem peruanischen Brillenbär nachempfunden, der im Chanchamayo Tal zuhause ist. Der peruanische Brillenbär, oder Andenbär ist der einzige Bär, der in Südamerika lebt. Anfang des Jahres machte Peru vor allem wegen schwerer Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen, verursacht durch das Wetterphänomen „El Niño“, Schlagzeilen. Wissenschaftlern zufolge werden sich solche extremen Wetterphänomene im Zuge des Klimawandels häufen. Die Abholzung von Wäldern verschärft zudem die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.

Notwendigkeit

 

Setzlinge zur Wiederaufforstung und Erhalt der Artenvielfalt im Chanchamayo-Tal, Peru.

Aktivität

 

Die peruanische Partner-NGO schult Kleinbauern in umweltfreundlichen, agroforstlichen Anbau und forstet Wälder wieder auf.

Zählbare Leistung

Nach ca. 12 Monaten

Anzahl der Setzlinge, die zur Wiederaufforstung gekauft werden können.

Ergebnis

Nach ca. 3 Jahren

Die Kleinbauernfamilien tragen aktiv zum Umweltschutz bei und verbessern ihre eigenen Lebensbedingungen durcheine diversifizierte Agroforstwirtschaft.

Systemrelevante Wirkung

Nach ca. 7 Jahren

Die Lebensbedingungen für Kleinbauernfamilien werden verbessert. Ein langfristiger Beitrag zum Klimaschutz wird geleistet.

Hintergrund

Auch im zentral gelegenen Chanchamayo-Tal hat sich die Landschaft durch die Abholzung der Wälder bereits stark verändert. Bereits 80 % des Regenwaldes sind in der Region verschwunden und damit auch viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Der Rückgang des Regenwaldes ist zu einem großen Teil auf Brandrodung zurückzuführen. In regelmäßigen Abständen werden Waldflächen gerodet, um neue, nährstoffreiche Anbauflächen zu gewinnen, die für die Ernährung der Familien lebenswichtig sind. Brandrodung ist oft die einzige Methode, die den Kleinbauern bekannt ist, um neues Agrarland zu gewinnen.

Die gute Tat

Durch die heutige Spende erhalten Kleinbauernfamilien die Möglichkeit umweltfreundliche Anbautechniken, die Rodungen unnötig machen. Sie werden in agroforstlichen Anbau von Kaffee und weiteren Produkten geschult. Ihre Felder sowie gerodete Flächen werden mit Setzlingen von einheimischen Baumarten wieder aufgeforstet. Dies fördert die Artenvielfalt der Region und schwächt die Folgen des Klimawandels ab. Der effektive und diversifizierte Anbau trägt zur Steigerung des Familieneinkommens und zur ausgewogenen Ernährung bei.

Über Peru

Lima

Hauptstadt

31 773 800

Einwohnerzahl

6 199

Bruttoinlandsprodukt
pro Kopf pro Jahr

87

Human Development Index
(Index der menschlichen Entwicklung)

Peru gehört zu den Ländern mit der größten Fäche an tropischem Wald weltweit.

Über die Organisation und weitere Informationen

Organisation

Rhein-Donau-Stiftung e.V.

Website

http://www.rhedofound.de

Zertifiziert durch

DZI-Spenden-Siegel Initiative für Transparente Zivilgesellschaft

Weiterführende Links