Tag 2
Vier Flaschen Wasser f├╝r Fl├╝chtlinge in Seenot

Flucht ├╝ber das Mittelmeer Flucht ├╝ber das Mittelmeer

Seenotrettung von Gefl├╝chteten auf dem Mittelmeer

Wenn Menschen die Flucht ├╝ber das Mittelmeer antreten, haben sie oft eine lange, gefahrvolle Reise hinter sich - und sind noch lange nicht am Ziel. Viele von ihnen haben in ihren Heimatl├Ąndern und unterwegs Schreckliches erlebt. Das Meer bedeutet f├╝r die Gefl├╝chteten Hoffnung, das europ├Ąische Festland erreichen zu k├Ânnen, aber auch gro├če Gefahr. Viele von ihnen k├Ânnen nicht schwimmen, sollte das Boot kentern, ertrinken sie. Wenn sie rechtzeitig von einem Rettungsschiff geortet werden, sind sie ├╝bergl├╝cklich, dass sie Europa sicher erreichen und ihr Recht wahrnehmen k├Ânnen, einen Asylantrag zu stellen. Die Helfer des Rettungsbootes Sea-Watch sind zumeist die ersten Menschen seit langer Zeit, die ihnen mit Respekt begegnen und die Freude ├╝ber diese zutiefst menschlichen Begegnungen in ├Ąu├čersten Notsituationen ist auf beiden Seiten aufrichtig.

Notwendigkeit

 

Trinkwasser f├╝r Gefl├╝chtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Aktivit├Ąt

 

Sea-Watch kauft Trinkwasserflaschen und verteilt sie an Gefl├╝chtete auf den Fl├╝chtlingsbooten und auf dem Rettungsboot Sea-Watch 2.

Z├Ąhlbare Leistung

 

Anzahl der Trinkwasserflaschen, die an Gefl├╝chtete ausgegeben werden konnten.

Ergebnis

 

Gefl├╝chtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten, sind ausreichend mit Trinkwasser versorgt.

Systemrelevante Wirkung

 

Rettung Gefl├╝chteter, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Hintergrund

Die Ursachen, die Menschen weltweit zur Flucht bewegen, sind vielf├Ąltig. In Libyen kommen zumeist Menschen aus afrikanischen L├Ąndern an die vor Armut, Unterdr├╝ckung und Gewalt Schutz suchen, aber auch Menschen aus Syrien, die vor dem dortigen B├╝rgerkrieg fliehen. Aus Eritrea fl├╝chten beispielsweise viele Menschen vor Folter und Unterdr├╝ckung des dort herrschenden autorit├Ąren Regimes. Die Rechtsstellung als Fl├╝chtling (┬ž 3 Abs. 1 AsylG, Art. 16 a GG) f├╝r Menschen aus Eritrea in Deutschland lag 2016 bei 75%. Es gibt jedoch f├╝r viele Menschen keine M├Âglichkeit auf legalem Wege nach Europa zu gelangen oder einen Antrag auf Asyl in ihren Heimatl├Ąndern zu stellen. So sind sie gezwungen, die lebensgef├Ąhrliche Flucht ├╝ber Libyen und das Mittelmeer zu wagen. Auch in Libyen sind viele Fl├╝chtlinge schrecklichen Bedingungen ausgeliefert. Nicht selten werden sie gefangen genommen, gefoltert und wie Sklaven verkauft. Wollen Sie die Chance auf eine sichere und menschenw├╝rdige Existenz, dann m├╝ssen sie nach Europa. Sp├Ątestens seit der Schlie├čung der Balkanroute f├╝hrt f├╝r viele der einzige Weg im Boot ├╝ber das Mittelmeer.

Die gute Tat

Kein Mensch soll sein Leben verlieren, weil er sein Recht auf Asyl wahrnehmen will. Die Organisation Sea-Watch rettet Gefl├╝chtete, die sich mit ihren seeunt├╝chtigen Fischer- oder Schlauchbooten in Seenot befinden. Sie treiben man├Âvrierunf├Ąhig im Mittelmeer, haben keine Lebensmittel und h├Ąufig unzureichend Trinkwasser an Bord. Insbesondere Kinder sind schnell dehydriert und bekommen nach Rettungsaktionen Wasser von den Helfern der Sea-Watch sobald sie am Fl├╝chtlingsboot ankommen. Die gute Tat leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erstversorgung der Menschen.

├ťberMittelmeer

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Hauptstadt

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Einwohnerzahl

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Bruttoinlandsprodukt
pro Kopf pro Jahr

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Human Development Index
(Index der menschlichen Entwicklung)

Das Mittelmeer erstreckt sich ├╝ber 2.510.000 km2 und ist an seiner tiefsten Stelle 5267 m tief.

├ťber die Organisation und weitere Informationen

Organisation

Sea-Watch e.V.

Website

https://sea-watch.org

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