Tag 2

Neema bringt das Wasser zurück

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Ein Jahr lang sauberes Trinkwasser für ein Schulkind in Tansania.

Wenn im Dorf der Brunnen streikt, steigt Mechanikerin Neema auf ihr blaues Moped. Sie und ihr Team reparieren kaputte Pumpen im Kilombero-Tal und sichern Schulkindern damit Gesundheit und Bildungschancen.
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Die gute Tat

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Worum gehts: Reparatur statt Neubau

Die heutige gute Tat sorgt dafür, dass kaputte Brunnen repariert werden und Schulkinder ihre gesamte Schulzeit mit sauberem Wasser verbringen können. Statt neue Brunnen zu bauen, werden trockene Wasserzugänge wieder nutzbar gemacht – kosteneffizient und nachhaltig.
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DER HINTERGRUND

Klicke auf die Fragen, um zu verstehen, warum unser Ansatz auf lokale Fachkräfte wie Neema setzt – und genau das den Unterschied macht.

Brunnenprojekte gibt es viele in Afrika. Erst kürzlich ließ YouTuber MrBeast medienwirksam 100 Brunnen bohren – doch oft hagelt es Kritik, weil niemand weiß, wie es mit der Instandhaltung weitergehen soll. Das führt dazu, dass in Tansania rund 29 % der in den letzten Jahren gebauten Wasserstellen heute nicht mehr funktionieren, weil oft nur ein simples Ersatzteil fehlt.
Wenn der Brunnen auf dem Schulhof trocken bleibt, hat das dramatische Folgen. Kinder, besonders Mädchen, müssen stundenlang laufen, um Wasser aus unsicheren Flüssen oder Tümpeln zu holen.
Wenn Schulkinder Wasser schleppen müssen, verpassen sie den Unterricht. Zudem führt schmutziges Wasser zu Krankheiten, und mangelnde Hygiene in der Schule macht Konzentration unmöglich. Sauberes Wasser an Schulen verbessert nachweislich die Bildungschancen.

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Neemas blaues Moped

Neemas blaues Moped

Die 28-jährige Neema steht stellvertretend für den Wandel im Kilombero-Tal. Seit ihrer Ausbildung ist sie für 15 Wasserpumpen in ihrer Gegend zuständig. „Vor diesem Projekt konnte ich mir nie vorstellen, Mechanikerin zu werden – die Leute sagten, das ist nur etwas für Männer“, erinnert sie sich.

Die 28-jährige Neema steht stellvertretend für den Wandel im Kilombero-Tal. Seit ihrer Ausbildung ist sie für 15 Wasserpumpen in ihrer Gegend zuständig. „Vor diesem Projekt konnte ich mir nie vorstellen, Mechanikerin zu werden – die Leute sagten, das ist nur etwas für Männer“, erinnert sie sich. Heute bringt sie nicht nur Pumpen zum Laufen, sondern hat auch eine völlig neue Rolle und Stimme in ihrer Gemeinde gefunden. „Ich weiß, dass meine Arbeit den Familien hilft. Darauf bin ich stolz, und die Leute grüßen mich mit Respekt, wenn ich auf meinem blauen Moped zu den monatlichen Kontrollen fahre.
Die 28-jährige Neema steht stellvertretend für den Wandel im Kilombero-Tal. Seit ihrer Ausbildung ist sie für 15 Wasserpumpen in ihrer Gegend zuständig. „Vor diesem Projekt konnte ich mir nie vorstellen, Mechanikerin zu werden – die Leute sagten, das ist nur etwas für Männer“, erinnert sie sich. Heute bringt sie nicht nur Pumpen zum Laufen, sondern hat auch eine völlig neue Rolle und Stimme in ihrer Gemeinde gefunden. „Ich weiß, dass meine Arbeit den Familien hilft. Darauf bin ich stolz, und die Leute grüßen mich mit Respekt, wenn ich auf meinem blauen Moped zu den monatlichen Kontrollen fahre.“

Mara Mustermann ist eine der Freiwilligen vor Ort. Hör dir an, was sie bereits aus Tansania berichtet.

Eine interaktive Karte, die das Brunnen-Netzwerk in Tansania zeigt.

KURZ ZUSAMMENGEFASST

DAS PROBLEM

Ohne Wartung verfallen Brunnen. Kinder müssen Wasser schleppen, werden krank und verpassen wertvolle Schulzeit.

DIE LÖSUNG

Kaputte Anlagen werden repariert und lokale Mechaniker*innen für die dauerhafte Instandhaltung ausgebildet (deine Tat!)

DIE WIRKUNG

Dauerhaft sauberes Wasser an den Schulen senkt die Krankheitsrate drastisch, erhöht die Unterrichtszeit und sichert den Kindern so bessere Zukunftsperspektiven.

Wow!
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Kinder ein ganzes Jahr lang sauberes Trinkwasser.
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Hier siehst du einige interessante statistische Daten zur Wasserversorgung in Tansania.

Und jetzt du!

Workshop humanitäre Hilfe Tansania
20.01.2027 - Musterstraße 2, 12345 Köln

Offene Vorlesung zum Thema Brunnenbau
22.03.2027 - TU Braunschweig

Bastelanleitung

Tippy-Tap: Baue Deine eigene Handwasch-Station für Wasserspar-Helden!

Sauberes Wasser ist kostbar – das weiß niemand besser als Neema aus dem Kilombero-Tal. Mit dem „Tippy-Tap“ baust du eine geniale Erfindung nach, die weltweit dort genutzt wird, wo jeder Tropfen zählt. Das Beste: Du brauchst keine Hände, um das Wasser fließen zu lassen!

Das brauchst du:

Einen leeren Plastikkanister (5 Liter, z. B. von destilliertem Wasser oder Saft – gut ausgespült!)
Stabile Schnur oder Kordel
Zwei Stöcke (ca. 1 Meter lang) und einen Querstab (oder einen Ast an einem Baum)
Einen kurzen Stock (ca. 30 cm) als „Fußpedal“
Einen Nagel und ein Feuerzeug (zum Löcher schmelzen)
Ein Stück Seife und ein altes Netz (z. B. vom Knoblauch oder Zwiebeln)

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Das Wasserloch: Erhitze die Spitze des Nagels vorsichtig mit dem Feuerzeug (bitte nur mit Erwachsenen!). Schmelze ein kleines Loch in den Deckel oder kurz unter den Hals des Kanisters. Hier wird das Wasser später herausspritzen.

Die Aufhängung: Schmelze zwei weitere Löcher gegenüberliegend oben in den Griff oder den Rand des Kanisters. Ziehe eine Schnur hindurch, damit du den Kanister aufhängen kannst.

Das Gerüst: Baue aus den Stöcken ein „U“ (zwei Pfähle in den Boden, Querstab drüber) oder nutze einen stabilen Ast. Hänge den Kanister so auf, dass er leicht nach vorne kippen kann.

Die Fuß-Steuerung: Binde eine Schnur um den Flaschenhals des Kanisters. Das andere Ende der Schnur knotest du an den kurzen Stock (dein Pedal), der am Boden liegt.

Seife bereitstellen: Stecke das Stück Seife in das Netz und hänge es direkt neben den Kanister. So bleibt die Seife sauber und trocken.