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TAG 4

Schlaue Hunde retten bedrohte Wildkatzen

2 Std. Hundeaufzucht zum Schutz von Geparden in Namibia

Wusstest Du, dass die meisten Geparde außerhalb von großen Schutzgebieten leben und dadurch oft in Gefahr geraten? Auf der Suche nach einem geeigneten Lebensraum gelangen sie häufig auf Farmland. Dort werden sie manchmal verfolgt oder getötet, weil Farmer*innen ihre Nutztiere schützen möchten.

Deine heutige gute Tat ermöglicht 2 Stunden Pflege und Aufzucht für einen jungen Herdenschutzhund in Namibia. Die Hunde wachsen bei Nutztieren auf und schützen später die Herden. Durch ihre Größe und ihr lautes Bellen halten sie Geparde und andere Raubtiere auf Abstand. So unterstützt Deine Spende ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Wildtieren.

Imposant und wachsam: Herdenschutzhunde im Einsatz als Gepardenschützer

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du 2 Stunden Pflege und Aufzucht für einen jungen Herdenschutzhund in Namibia. So schützt Du nachhaltig das Vieh der Farmer*innen und bewahrst Geparde davor, gejagt oder getötet zu werden.

Begleite AGA e.V. im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Der weltweite Bestand der Geparde ist stark zurückgegangen. Ein wichtiger Grund dafür sind Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren.¹ Hier erfährst Du, warum viele Geparde außerhalb von Schutzgebieten leben und wie Herdenschutzhunde helfen.
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In großen Schutzgebieten leben auch stärkere Raubtiere wie Löwen. Sie können Geparden ihre Beute wegnehmen. Geparde weichen deshalb häufig in andere Gebiete aus. Rund 77% ihres heutigen weltweiten Verbreitungsgebiets liegen außerhalb von Schutzgebieten. Dort gelangen die Tiere häufig auf bewirtschaftetes Farmland.¹
Geparde jagen überwiegend Wildtiere. Trotzdem werden sie häufig für Verluste bei Nutztieren verantwortlich gemacht.² Weil Geparde in der Dämmerung aktiv sind, werden sie häufiger gesehen als nachtaktive Raubtiere. Aus Sorge um ihre wirtschaftliche Existenz verfolgen oder töten manche Farmer*innen die Geparde.
Die Hunde werden schon als Welpen an Nutztiere gewöhnt. Nach Angaben aus dem Projekt werden sie mit etwa 12 Wochen an teilnehmende landwirtschaftliche Betriebe übergeben. Sie begleiten die Herden dauerhaft. Durch ihre Größe, ihr lautes Bellen und ihr Schutzverhalten halten sie Geparde und andere Raubtiere auf Abstand. Wenn ein Hund einen Geparden entdeckt, bleibt er bei der Herde und stellt sich ihm entgegen. Damit zeigt er dem Geparden, dass die Herde bewacht wird. Farmer*innen mit Herdenschutzhunden berichten von 80 bis 100% weniger Verlusten bei ihren Nutztieren.² Studien bestätigen, dass Herdenschutzhunde die Verluste deutlich verringern können.³ ⁴ Dadurch gibt es für Farmer*innen weniger Anlass, Geparde zu verfolgen oder zu töten.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Ein friedliches Miteinander ist möglich

Ein friedliches Miteinander ist möglich

Herdenschutzhunde können die Verluste bei Nutztieren deutlich verringern.³ Dadurch werden Geparde seltener verfolgt oder getötet und Konflikte können friedlich gelöst werden.

Der weltweite Rückgang der Geparde hängt auch damit zusammen, dass viele Tiere außerhalb von Schutzgebieten leben.¹ Auf Farmland entstehen Konflikte, wenn Farmer*innen um ihre Nutztiere fürchten.² Das Herdenschutzprogramm zeigt, dass es dafür eine friedliche Lösung gibt.

Der Herdenschutzhund Theo zeigt, wie diese Arbeit aussieht. Theo wächst von Anfang an bei einer Viehherde auf. Wenn sich ein Gepard nähert, schlägt er mit lautem Bellen Alarm. Damit schützt er die Herde und hält den Geparden auf Abstand. So kann ein einzelner Hund jeden Tag zu einem friedlichen Zusammenleben von Menschen und Wildtieren beitragen.

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du Pflege, Futter und medizinische Versorgung für diese Hunde. Zusätzlich werden Farmer*innen informiert und die Entwicklung des Projekts wird beobachtet. Dadurch kann die Akzeptanz für Geparde steigen.

Die Maßnahme schützt die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort und unterstützt gleichzeitig den Erhalt einer bedrohten Tierart.

Wachsame Pfoten!

Ein fröhliches, kindgerechtes Reaktionsspiel.
Spiel
Geparden-Bastelbilderbuch

Geparden-Bastelbilderbuch

Mit dem Bastelbilderbuch kannst Du mehr über Geparde erfahren und eigene Bilder gestalten.

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Geparde geraten in Namibia oft in Konflikt mit ansässigen Farmer*innen, weil sie auf Farmland ausweichen müssen. Aus Sorge vor wirtschaftlichen Verlusten bei ihren Nutztieren werden die eigentlich geschützten Raubkatzen häufig getötet.

DIE LÖSUNG

Deine heutige gute Tat macht die professionelle Aufzucht und Versorgung von Herdenschutzhund-Welpen möglich, die später die Herden beschützen und Raubtiere allein durch Bellen vertreiben.

DIE WIRKUNG

Weil die Hunde Viehverluste drastisch minimieren, schießen Farmer*innen keine Geparde mehr. Durch Deine Spende wird das friedliche Zusammenleben gefördert und die Artenvielfalt in Namibia langfristig geschützt.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
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Stunden Hundeaufzucht zum Schutz von Geparden in Namibia finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Engagiere Dich selbst im Projekt.

AGA e.V. per E-Mail kontaktieren
Du kannst Dich freiwillig im Projekt engagieren. Dafür kannst Du das kostenfreie Bastelbilderbuch nutzen, eine Gepardenausstellung ausleihen oder einen virtuellen Projektrundgang für eine Schulklasse vereinbaren. Wusstest du, dass heute, am 4. Dezember, der Welt-Gepardentag ist?

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.

Transparenz

Quellen und weiterführende Links