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Ein guter Start ins Leben

Ein Hebammenbesuch für Neugeborene und Mütter in Afghanistan

Ein sicherer und gesunder Start ins Leben sollte für jedes Neugeborene und jede Mutter selbstverständlich sein. In ländlichen Regionen Afghanistans fehlt jedoch oft eine grundlegende medizinische Versorgung. Deshalb können Schwangerschaften und Geburten mit großen Risiken verbunden sein.

Medizinische Hilfe in den ersten Lebenswochen

Mit Deiner heutigen Spende ermöglichst Du einen direkten Beitrag zur Gesundheit von Müttern und Neugeborenen in Afghanistan. Die heutige gute Tat sorgt für einen umfassenden, kostenlosen Hebammenbesuch inklusive Vor- und Nachsorge.

Begleite unsere Hebammen im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration In Afghanistan sterben besonders viele Mütter und Kinder rund um die Geburt. In vielen Regionen fehlen medizinische Einrichtungen und ausgebildete Fachkräfte.¹ Fast drei Viertel der Bevölkerung leben in ländlichen, teils schwer erreichbaren, bergigen Regionen. Für medizinische Hilfe müssen sie oft weite Wege zurücklegen.² Hier erfährst Du, wie die Arbeit von Hebammen die Situation verbessern kann.
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Die Hebammenarbeit ist fester Bestandteil der 9 Mutter-Kind-Kliniken des Projektes. Das besondere an den Kliniken ist es, dass sie in sehr abgelegenen Regionen Afghanistans liegen und somit zur Lösung der Erreichbarkeit beitragen. Zu jeder Klinik gehören auch freiwillige Dorfgesundheitsberater*innen, die auf Dorfebene erste Hilfe und Aufklärungsarbeit leisten. Sie sind das Sprachrohr zwischen den Dorfbewohner*innen und dem Klinikteam und informieren alle Schwangeren und Mütter über die kostenlose Hebammenversorgung.
Internationale Daten zeigen: Viele Todesfälle während einer Schwangerschaft oder nach der Geburt können durch rechtzeitige fachliche Betreuung verhindert werden.³ Weltweit ist die Sterblichkeit von Müttern bei der Geburt in den vergangenen 25 Jahren um 40% gesunken. Dazu haben eine bessere Vorsorge und die Betreuung durch medizinische Fachkräfte beigetragen.⁴
Eine Hebamme begleitet Mütter vor, während und nach der Geburt. Sie schaut, ob es dem Neugeborenen und der Mutter gut geht, hilft bei der Geburt, gibt Tipps zum Stillen, zur Ernährung und Säuglingspflege. Sie benutzen verschiedene medizinische Hilfsmittel wie ein Hörrohr. Ein Hörrohr ist wie ein kleines Rohr zum Lauschen. Die Hebamme setzt es auf den Bauch der Mutter und hört damit die Herztöne des Babys. So kann sie prüfen, ob es dem Baby gut geht.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Warum dieses Projekt den Unterschied macht

Warum dieses Projekt den Unterschied macht

In Afghanistan sterben 638 von 100.000 Frauen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft oder Geburt. Außerdem sterben 48 von 1.000 lebend geborenen Kindern vor ihrem ersten Geburtstag.⁵ ⁶ Hebammen und Mutter-Kind-Kliniken helfen dabei, Leben zu retten und die Gesundheit von Familien zu schützen.

Hinter diesen Zahlen stehen immer persönliche Schicksale. Ein Blick durch die Augen von Zahra macht deutlich, wie lebenswichtig diese Hilfe ist: "Mein Name ist Zahra, ich wohne in einem Dorf in Afghanistan. Heute bin ich mit meiner erst vier Wochen alten Tochter Iman in die Klinik gekommen. Die Hebamme wiegt sie sehr vorsichtig. Sie prüft, ob meine kleine Iman ausreichend trinkt, gut hört und auf Reize reagiert. Danach nimmt sie sich auch für mich Zeit. Sie untersucht mich gründlich, fragt, ob das Stillen klappt, ob Entzündungen vorliegen und ob ich selbst genug esse. Sie berät mich und hält sich für alle Notfälle bereit. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass unter all diesen schwierigen Umständen jemand für uns da ist und wir beide gesund und wohlauf sind."

In den Mutter-Kind-Kliniken in der Provinz Kabul erhalten Zehntausende Schwangere und Neugeborene diese wichtige Vor- und Nachsorge. Außerdem werden freiwillige Dorfgesundheitsberater*innen ausgebildet. Sie informieren die Menschen in den umliegenden Regionen über Gesundheitsthemen.

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du einen Hebammenbesuch. Damit erhalten eine Mutter und ihr Baby die medizinische Hilfe, die für einen gesunden und würdevollen Start ins Leben wichtig ist.

Die Hebammen-Tasche packen!

Ein kindgerechtes und fröhliches Memo- und Reaktionsspiel. Hilf der Hebamme, alle wichtigen Gegenstände schnell in ihre Tasche zu packen!
Spiel
So groß bin ich schon – verewige deinen Hand- oder Fußabdruck!

So groß bin ich schon – verewige deinen Hand- oder Fußabdruck!

Hände und Füße wachsen mit uns und erzählen ein kleines Stück unserer Geschichte. Frage deine Eltern, ob nach deiner Geburt ein Hand- oder Fußabdruck von dir gemacht wurde. Heute gestaltest du einen neuen Abdruck und kannst vergleichen, wie sehr du seitdem gewachsen bist. Gibt es keinen alten Abdruck? Kein Problem – dein neuer Abdruck ist eine schöne Erinnerung für später!

Das brauchst du:

  • Ein Blatt festes Papier oder Tonkarton
  • Gut abwaschbare, hautverträgliche Fingerfarbe
  • Einen Pinsel oder kleinen Schwamm
  • Einen Pappteller für die Farbe
  • Buntstifte oder Filzstifte
  • Wasser, Seife und ein Handtuch
  • Optional: deinen alten Hand- oder Fußabdruck oder ein Babyfoto

So geht’s:

  1. Suche dir eine Farbe aus und gib etwas davon auf den Pappteller.
  2. Streiche die Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm gleichmäßig auf deine Handfläche oder Fußsohle. Lass dir dabei am besten von einer erwachsenen Person helfen.
  3. Drücke deine Hand oder deinen Fuß vorsichtig auf das Papier. Halte kurz still und hebe ihn anschließend gerade wieder ab.
  4. Wasche die Farbe gründlich mit Wasser und Seife ab und lass deinen Abdruck trocknen.
  5. Schreibe deinen Namen und das heutige Datum neben den Abdruck. Du kannst auch dein Alter dazuschreiben.
  6. Falls du einen Abdruck aus deiner Babyzeit hast, lege ihn daneben oder klebe eine Kopie davon auf das Blatt. Jetzt kannst du bestaunen, wie sehr du gewachsen bist!
  7. Verziere das Bild mit einem bunten Rahmen, kleinen Herzen, Sternen oder einer persönlichen Botschaft.

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Afghanistan weist eine der weltweit höchsten Mutter-Kind-Sterblichkeitsraten auf, was durch fehlende medizinische Einrichtungen und mangelndes Fachpersonal in ländlichen Gebieten massiv verschärft wird.

DIE LÖSUNG

Deine heutige gute Tat macht es möglich, dass Neugeborene, Mütter und Schwangere kostenlose, professionelle Hilfe von ausgebildeten Hebammen erhalten – von der Geburtsbegleitung bis hin zu Schutzimpfungen.

DIE WIRKUNG

Durch diese medizinische Betreuung sinkt das Risiko für Komplikationen, Infektionen und Mangelernährung deutlich. Deine Spende schenkt den Kleinsten einen geschützten und gesunden Start ins Leben.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
0
lebensrettende Hebammenbesuche für Neugeborene und ihre Mütter in Afghanistan finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Jeder Beitrag zählt. Mache in Deinem Umfeld darauf aufmerksam, wie wichtig Hebammen für Familien sind. Du kannst außerdem Organisationen unterstützen, die sich weltweit für das Recht auf Gesundheit und würdevolle Geburten einsetzen.

Afghanischer Frauenverein e. V.
Erfahre mehr über die Arbeit der Organisation und unterstütze wichtige Gesundheitsprojekte.

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Afghanischer Frauenverein e. V.

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ Petersohn, S. 2025.Stopp der US-Hilfen für Afghanistan: Wenn die Krise zur Katastrophe wird.tagesschau, 29.04.2025.
  • ² Worldometers 2026.Afghanistan Demographics 2026.Worldometers.
  • ³ World Health Organization (WHO) 2022.WHO recommendations on maternal and newborn care for a positive postnatal experience.World Health Organization, Genf.
  • ⁴ World Health Organization (WHO), UNICEF, UNFPA, World Bank Group & UNDESA/Population Division 2025.Trends in maternal mortality 2000 to 2023: Estimates by WHO, UNICEF, UNFPA, World Bank Group and UNDESA/Population Division.World Health Organization, Genf.
  • ⁵ United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UN OCHA) 2025.Afghanistan Humanitarian Needs and Response Plan 2026.UN OCHA.
  • ⁶ World Bank o. J.Mortality rate, infant (per 1,000 live births) – Afghanistan.World Bank, Washington, D. C.