Humanitäre Arbeit kann die psychische Gesundheit der Einsatzkräfte stark belasten. Eine Befragung unter Mitarbeitenden des UN-Flüchtlingshilfswerks zeigte bereits 2016, wie wichtig Angebote für ihre psychische Gesundheit sind.¹ Besonders bei kleineren Initiativen und freiwillig Engagierten fehlen jedoch häufig einheitliche Unterstützungsangebote. Fachleute weisen darauf hin, dass die Arbeit mit geflüchteten Menschen zu sekundärem und stellvertretendem traumatischem Stress führen kann.²
MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN
Wir stärken die, die sich für andere stark machen
Humanitäre Arbeit kann psychisch stark belasten. Studien berichten bei Einsatzkräften unter anderem von Burnout, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen.⁵ Professionelle Begleitung kann ihnen helfen, langfristig auf ihre psychische Gesundheit zu achten.
Bei der Seenotrettung, der medizinischen Erstversorgung oder der Begleitung in Notunterkünften erleben humanitär Engagierte viele belastende Situationen. Auch wenn sie ein traumatisches Ereignis nicht selbst erlebt haben, können die Berichte und Erfahrungen anderer Menschen Spuren hinterlassen. Fachleute sprechen dann zum Beispiel von sekundären traumatischen Stress.² Wie sich der Alltag einer solchen Einsatzkraft anfühlt, lässt sich am Beispiel von Sara nachvollziehen.
Sara arbeitet seit Jahren mit Geflüchteten an Europas Außengrenzen. Ihr Alltag ist ein ständiger Druck – sie begegnet verzweifelten Menschen und muss in Situationen funktionieren, in denen es keine Pausen gibt. Erschöpfung wurde für sie zur schleichenden Normalität. Erst durch die Angebote von The Break fand sie den nötigen Raum zur Verarbeitung. „Dort habe ich gelernt, wieder durchzuatmen“, sagt sie. Der Austausch mit anderen Helfenden und die professionelle Begleitung gaben ihr die Stabilität zurück, die sie braucht, um weiterzumachen.
Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du die wertvollen Minuten, in denen genau diese Stärkung stattfindet. Das Konzept von The Break ist darauf ausgelegt, Einsatzkräfte nicht nur individuell zu begleiten, sondern sie auch miteinander zu vernetzen. So wird aus einer einzelnen Beratung eine nachhaltige Unterstützung für die gesamte Gemeinschaft. Jeder Mensch, den Du so stärkst, kann wiederum hunderten Geflüchteten mit neuer Kraft zur Seite stehen. Dein Beitrag sorgt dafür, dass aus der großen Solidarität mit den Geflüchteten eine dauerhafte, gesunde Kraftquelle für die Helfenden wird.




