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TAG 18

Mit Frauenpower dem Klimawandel trotzen

0,5 kg klimaresiliente Feldfrüchte für eine Kleinbäuerin in Indien

Im indischen Bundesstaat Odisha bedrohen Dürren, Starkregen und unregelmäßige Niederschläge die Ernten vieler Kleinbäuerinnen. Besonders betroffen sind alleinstehende Frauen aus indigenen Gemeinschaften. Sie sind auf ihre Landwirtschaft angewiesen, um ihre Familien zu ernähren und ein Einkommen zu verdienen.

Deine heutige gute Tat finanziert 0,5 kg klimaresiliente Feldfrüchte sowie Maßnahmen für den Anbau. Dazu gehören lokales Saatgut, natürlicher Dünger und kleine Bewässerungssysteme. So können die Kleinbäuerinnen ihre Ernährung langfristig sichern und benötigen weniger teure Produkte von Agrarkonzernen.

Saatgut, Dünger und Bewässerung für die sichere Ernährung von morgen

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du 0,5 kg klimaresiliente Feldfrüchte und Anbaumaßnahmen für Kleinbäuerinnen in Indien. Die heutige gute Tat sichert Ernteerträge und fördert die Unabhängigkeit der Bäuerinnen.

Erfahre mehr im Video über das Projekt.

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DER HINTERGRUND

Illustration Im indischen Bundesstaat Odisha schwanken die Niederschläge stark. Außerdem treten extreme Regenfälle auf. Das gefährdet die Landwirtschaft.¹ Im Distrikt Rayagada sind Teile der Landwirtschaft von traditionellen Mischkulturen auf einen kostenintensiven Anbau von Baumwolle umgestiegen. Dafür müssen Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel gekauft werden. Dies hat bei einigen Familien zu Schulden geführt.²
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Traditionelle Sorten sind an die Bedingungen ihrer Region angepasst. Viele befragte Kleinbäuerinnen berichteten, dass diese Sorten bei schwierigen Wetterbedingungen widerstandsfähiger sind als Hybridsorten. Sie können außerdem die Vielfalt auf den Feldern, die Ernährung und die Anpassung an den Klimawandel unterstützen.³
Ein Mikro-Wassersammelsystem fängt Regenwasser auf einer kleinen Fläche auf. Diese Fläche ist meistens zwischen 10 und 500 m² groß. Das Wasser wird in Löcher, Gruben oder kleine Becken geleitet. Dort versickert es und bleibt im Bereich der Pflanzenwurzeln gespeichert. So kann es zum Beispiel Hirse, Mais, Sträucher, Bäume oder Futterpflanzen versorgen.⁴
In den Gruppen teilen die Kleinbäuerinnen ihr Wissen und Saatgut. Gemeinschaftliche Saatgutbanken helfen dabei, traditionelle Sorten zu bewahren und weiterzugeben. Sie können außerdem neue Einkommensmöglichkeiten schaffen und die Landwirtschaft besser gegen Klimarisiken absichern.⁵

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Mit Frauenpower dem Klimawandel trotzen

Mit Frauenpower dem Klimawandel trotzen

Frauen aus indigenen Gemeinschaften sind besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen, weil ihre Lebensgrundlage eng mit natürlichen Ressourcen verbunden ist.⁶ Lokales Saatgut und klimaangepasste Anbaumethoden helfen ihnen dabei, ihre Ernten und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Im Bundesstaat Odisha erschweren unregelmäßiger Regen und extreme Wetterereignisse die Landwirtschaft.¹ Gleichzeitig wurden traditionelle Mischkulturen in einigen Regionen durch einen kostenintensiven Baumwollanbau verdrängt. Die dafür benötigten Produkte müssen immer wieder gekauft werden. Einige Kleinbäuerinnen haben dadurch ihr eigenes Saatgut verloren und Schulden aufgebaut.²

Die Bäuerin Malati ist eine dieser Frauen, die diesen Weg heute erfolgreich geht. Lange Zeit kämpfte sie allein gegen karge Böden und unvorhersehbares Wetter. Die Erträge waren zu gering, die Unsicherheit zu groß. Heute sieht ihre Welt anders aus: Durch die Unterstützung mit lokalem, widerstandsfähigem Saatgut und den neuen Möglichkeiten der Bewässerung und Biodüngung ist ihre Landwirtschaft heute resilient. Malati berichtet: „Durch die Mischkulturen und die neuen Methoden ist meine Ernte viel stabiler geworden. Ich habe nicht mehr so viel Angst vor einer Dürre, weil mein Boden das Wasser nun besser speichert.“

Malati und 200 weitere Kleinbäuerinnen erhalten Schulungen und Unterstützung beim Anbau. Mit Deiner Spende werden die Ausbildung von Fachkräften, das Saatgut und die Anbaumaßnahmen finanziert. Die Kleinbäuerinnen lernen, natürlichen Dünger herzustellen und verschiedene Pflanzen gemeinsam anzubauen. Dadurch können sie ihre Familien besser ernähren und ihr Wissen an andere Menschen weitergeben.

Die Klima-Gärtnerin!

Ein interaktives Puzzlespiel. Die spielende Person muss auf dem Bildschirm ein Feld mit verschiedenen Pflanzen-Icons bepflanzen. Wenn man die Pflanzen clever kombiniert (Mischkulturen), leuchten sie hell auf und zeigen eine "perfekte Ernte" an. Ziel ist es, in einer vorgegebenen Zeit ein ganzes Feld voller widerstandsfähiger Pflanzen anzulegen, um die Ernährungssicherheit der Dorfgemeinschaft zu feiern.
Spiel
Pflanze einen kleinen Regenfänger-Garten

Pflanze einen kleinen Regenfänger-Garten

In einer Mulde kann sich Regenwasser sammeln und langsam in den Boden einsickern. So bleibt es länger in der Nähe der Pflanzenwurzeln. Probiere diese einfache Methode in einem Blumentopf selbst aus.

Das brauchst Du:

  • einen breiten Blumentopf mit Loch im Boden und einen Untersetzer
  • Pflanzenerde
  • schnell keimendes Saatgut, zum Beispiel Kresse oder Radieschen
  • einen Esslöffel
  • etwas Wasser
  • optional einige trockene Blätter oder etwas Rasenschnitt

So geht es:

  1. Fülle den Blumentopf mit Erde. Lass oben etwa 3 cm Platz.
  2. Drücke mit dem Löffel in der Mitte eine breite, flache Mulde in die Erde.
  3. Schiebe die Erde am Rand der Mulde zu einem kleinen Wall zusammen. Er verhindert, dass das Wasser sofort abfließt.
  4. Streue das Saatgut in die Mulde. Bedecke es mit so viel Erde, wie auf der Saatgutpackung angegeben ist.
  5. Lege optional einige zerkleinerte trockene Blätter oder etwas Rasenschnitt auf die freie Erde. Diese Schicht schützt den Boden vor dem Austrocknen. Das Saatgut sollte dabei nicht vollständig bedeckt werden.
  6. Gieße das Wasser langsam an den Rand der Mulde. Beobachte, wie es sich dort sammelt und nach und nach in den Boden einsickert.
  7. Stelle den Topf an einen passenden hellen Ort. Prüfe regelmäßig mit einem Finger, ob die Erde noch feucht ist, und gieße nur bei Bedarf.
  8. Nach einigen Tagen kannst Du beobachten, wie die ersten Pflanzen wachsen. Die Mulde hält das Wasser dort, wo es gebraucht wird: in der Nähe der Wurzeln.

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Alleinstehende Kleinbäuerinnen in Indien leiden unter Ernteausfällen durch den Klimawandel und sind aufgrund teurer Hybridsorten oft hoch verschuldet.

DIE LÖSUNG

Deine heutige gute Tat sichert den Bäuerinnen den Zugang zu klimaresilientem Saatgut, ökologischen Anbaumethoden und Bewässerungssystemen.

DIE WIRKUNG

Die Erträge werden stabilisiert, die Abhängigkeit von Konzernen sinkt und die Frauen stärken durch ihr neu erworbenes Wissen ihre ökonomische Unabhängigkeit und Ernährungssicherheit.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
0
kg klimaresiliente Feldfrüchte und nachhaltige Anbaumaßnahmen für Kleinbäuerinnen in Indien finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Eine Mitarbeit vor Ort in Indien ist nicht vorgesehen. Du kannst jedoch Informationsmaterial zum Projekt anfordern und das Thema in Deinem persönlichen Umfeld vorstellen.

Informationsmaterial und digitaler Projektbesuch
Kontakt für die Bestellung von Informationsmaterial und die Anmeldung zum digitalen Projektbesuch

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW)

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ Swain, M. et al. 2020. Characteristics of Observed Rainfall over Odisha: An Extreme Vulnerable Zone in the East Coast of India. Theoretical and Applied Climatology 139, 517–531.
  • ² Aga, A. & C. Choudhury 2019. Cotton Has Now Become a Headache. People’s Archive of Rural India.
  • ³ Behl, P. et al. 2025. The Importance of Traditional Seeds in Agroecology Transitions: A Case Study from Himachal Pradesh in India. Agroecology and Sustainable Food Systems.
  • ⁴ Freie Universität Berlin o. J. Microcatchment Water Harvesting. Department of Earth Sciences, Berlin.
  • ⁵ Cabildo, M. C. T. & J. J. Panghulan 2023. Planting Seeds of Hope: Community Seed Banks Empower Farmers and Address Climate Risk in India. Alliance of Bioversity International and CIAT.
  • ⁶ Shivpriya 2020. Impact of Climate Change on Tribal Women and Their Role in Environmental Protection. International Journal of Creative Research Thoughts 8 (12), 3200–3204.