Tollwut bedeutet einen der qualvollsten Tode für Mensch und Tier. Einmal ausgebrochen, ist die Krankheit nahezu immer tödlich.¹ Dass dies nicht sein muss, zeigt die Arbeit der Teams vor Ort in Addis Abeba. Tollwutprävention ist keine reine Frage der Medizin, sondern vor allem eine Frage des Schutzes im Alltag.
Wie sich dieser Alltag verändert, zeigt die Geschichte von Berhe Beza. Berhe ist 52 Jahre alt, lebt in Addis Abeba und ist Vater von fünf Kindern. Jahrelang lebte er in ständiger Angst vor Tollwut – nicht nur um seine eigenen Kinder, sondern auch um den Hund, der bei seiner Familie lebt. „Früher war jeder Hund auf der Straße eine potenzielle Bedrohung für uns“, erinnert er sich. Doch durch die lokalen Impfkampagnen und die begleitende Aufklärungsarbeit hat sich sein Verständnis gewandelt. Er lernte, dass die Krankheit kontrollierbar ist, wenn man die Tiere schützt. „Heute habe ich keine Angst mehr, wenn meine Kinder draußen spielen. Ich weiß jetzt, wie wir uns schützen können und dass die Impfung für alle Sicherheit bedeutet.“
Berhes Geschichte zeigt, wie wichtig Impfungen und verständliche Informationen sind. Mit Deiner heutigen Spende werden die Arbeit geschulter Tierärzt*innen, Impfmaterial und Aufklärungsangebote finanziert. Die Impfungen senken das Risiko, dass Hunde die Krankheit weitergeben. So wird das Zusammenleben von Menschen und Tieren sicherer.