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TAG 17

Straßenhunde schützen, Tollwut besiegen

23 Minuten Tollwutbekämpfung in Äthiopien

Tollwut ist eine gefährliche Krankheit für Menschen und Tiere. Wenn die Krankheit ausgebrochen ist, endet sie fast immer tödlich. In Äthiopien sterben schätzungsweise bis zu 2.700 Menschen pro Jahr daran. Besonders gefährdet sind Kinder.

Deine heutige gute Tat finanziert 23 Minuten Tollwutbekämpfung in Äthiopien. In dieser Zeit können Hunde geimpft und Menschen über den Schutz vor Tollwut informiert werden. Dadurch werden Menschen und Tiere geschützt.

Impfeinheiten, die Leben retten und Gemeinschaften schützen

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du die Tollwutimpfung und Aufklärung in Äthiopien. Die heutige gute Tat sorgt für 23 Minuten lebenswichtigen Schutz, der die Ausbreitung der Krankheit wirksam stoppt.

Begleite Tierärzte ohne Grenzen im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Tollwut ist eine Viruserkrankung, die von Tieren auf Menschen übertragen werden kann. Sobald erste Krankheitszeichen auftreten, endet sie fast immer tödlich. Weltweit werden 99% der Tollwutfälle bei Menschen durch Bisse oder Kratzer von Hunden verursacht. Kinder unter 15 Jahren machen 40% der Betroffenen aus.¹ In Äthiopien sterben Schätzungen zufolge bis zu 2.700 Menschen pro Jahr an Tollwut.² In Addis Abeba leben schätzungsweise zwischen 230.000 und 300.000 Hunde. Etwa 70% von ihnen sind herrenlos.³
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Hunde übertragen das Tollwutvirus besonders häufig auf Menschen. Werden mindestens 70% der Hunde in einem gefährdeten Gebiet regelmäßig geimpft, kann die Übertragung unterbrochen werden.⁴ Impfungen schützen deshalb nicht nur die Hunde, sondern auch die Menschen in ihrer Umgebung. Eine Behandlung nach einem möglichen Kontakt mit dem Virus kann zudem mehr als 100 US-Dollar pro Person kosten.⁵
Tollwut gehört zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten. Diese Krankheiten betreffen besonders häufig Menschen in ärmeren Regionen. Obwohl Tollwut durch Impfungen verhindert werden kann, fehlt es dort oft an Impfstoffen, medizinischer Versorgung und Geld.¹ Deshalb ist die Bekämpfung von Tollwut nicht nur eine medizinische Aufgabe. Sie ist auch eine Frage des gerechten Zugangs zu Schutz und Gesundheitsversorgung.
Tollwut ist eine Zoonose. Das bedeutet, dass die Krankheit zwischen Tieren und Menschen übertragen werden kann. Werden Hunde geimpft, wird die Übertragung direkt an der Quelle gestoppt. Menschliche und tierische Gesundheit werden dabei gemeinsam betrachtet. Dieser Ansatz heißt „One Health“.⁶ Zusätzlich werden Menschen darüber informiert, wie sie Hundebisse vermeiden und nach einem Biss richtig handeln können.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Sicherheit für ein Leben ohne Angst

Sicherheit für ein Leben ohne Angst

In Äthiopien sterben Schätzungen zufolge bis zu 2.700 Menschen pro Jahr an Tollwut.² Impfungen von Hunden und Aufklärungsarbeit helfen dabei, die Krankheit einzudämmen und Menschen und Tiere zu schützen.

Tollwut bedeutet einen der qualvollsten Tode für Mensch und Tier. Einmal ausgebrochen, ist die Krankheit nahezu immer tödlich.¹ Dass dies nicht sein muss, zeigt die Arbeit der Teams vor Ort in Addis Abeba. Tollwutprävention ist keine reine Frage der Medizin, sondern vor allem eine Frage des Schutzes im Alltag.

Wie sich dieser Alltag verändert, zeigt die Geschichte von Berhe Beza. Berhe ist 52 Jahre alt, lebt in Addis Abeba und ist Vater von fünf Kindern. Jahrelang lebte er in ständiger Angst vor Tollwut – nicht nur um seine eigenen Kinder, sondern auch um den Hund, der bei seiner Familie lebt. „Früher war jeder Hund auf der Straße eine potenzielle Bedrohung für uns“, erinnert er sich. Doch durch die lokalen Impfkampagnen und die begleitende Aufklärungsarbeit hat sich sein Verständnis gewandelt. Er lernte, dass die Krankheit kontrollierbar ist, wenn man die Tiere schützt. „Heute habe ich keine Angst mehr, wenn meine Kinder draußen spielen. Ich weiß jetzt, wie wir uns schützen können und dass die Impfung für alle Sicherheit bedeutet.“

Berhes Geschichte zeigt, wie wichtig Impfungen und verständliche Informationen sind. Mit Deiner heutigen Spende werden die Arbeit geschulter Tierärzt*innen, Impfmaterial und Aufklärungsangebote finanziert. Die Impfungen senken das Risiko, dass Hunde die Krankheit weitergeben. So wird das Zusammenleben von Menschen und Tieren sicherer.

Der Impf-Detektiv!

Ein lustiges Reaktionsspiel gegen die Tollwut.
Spiel
Bastel eine glückliche Hunde-Maske!

Bastel eine glückliche Hunde-Maske!

Hunde sind treue Begleiter und passen auf uns auf. Wenn wir sie gut behandeln und schützen, sind sie unsere besten Freunde! Bastel Dir heute Deine eigene, fröhliche Hunde-Maske.

Das brauchst Du:

  • Ein Pappteller
  • Bunte Stifte und Filzstifte
  • Zwei Stücke braunes oder schwarzes Papier (für die Ohren)
  • Ein Gummiband
  • Eine Schere

So geht's:

  1. Schneide zwei große Löcher für Deine Augen in den Pappteller.
  2. Schneide zwei lange Ohren aus dem bunten Papier aus und klebe sie an die Seiten des Tellers.
  3. Male eine schwarze Hundenase und ein breites Grinsen auf den Teller.
  4. Befestige links und rechts ein Gummiband, damit Du die Maske anziehen kannst.
  5. Setz Deine Maske auf und spiel mit Deinen Freunden! Ein geimpfter Hund ist ein glücklicher Hund – zeig allen, wie fröhlich Dein Hund heute ist!

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Tollwut ist eine tödliche Krankheit, die in Äthiopien jährlich tausende Menschenleben fordert, da ein Großteil der Straßenhunde ungeimpft ist und die Übertragungskette nicht unterbrochen wird.

DIE LÖSUNG

Geschulte Tierärzt*innen impfen Hunde in Gebieten mit einem hohen Tollwutrisiko. Außerdem werden Menschen über den Schutz vor Tollwut informiert.

DIE WIRKUNG

Die Impfungen unterbrechen die Übertragung der Krankheit und schützen Menschen und Tiere.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
0
Stunden Tollwutbekämpfung in Äthiopien finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Du kannst auf Tollwut als vernachlässigte Tropenkrankheit aufmerksam machen oder Tierarztpraxen auf die Aktion „Impfen für Afrika“ hinweisen.

Impfen für Afrika
Informationen über die Aktion und darüber, wie Tierarztpraxen mitmachen können

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ World Health Organization (WHO) 2024. Rabies. Fact Sheet.
  • ² Regassa, B. T. et al. 2025. Incidence, risk factors, and control of Rabies in Ethiopia: A systematic review and meta-analysis. PLOS Neglected Tropical Diseases 19 (3).
  • ³ Aklilu, M. et al. 2021. Status of Canine Rabies in Addis Ababa and the Surrounding Regions: A Five Years Retrospective Study. Journal of Veterinary Medicine and Research 8 (2), 1209.
  • ⁴ World Health Organization (WHO), World Organisation for Animal Health (WOAH), Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) & Global Alliance for Rabies Control (GARC) 2018. Zero by 30: The Global Strategic Plan to End Human Deaths from Dog-Mediated Rabies by 2030.
  • ⁵ World Health Organization (WHO) 2021. Rabies. Fact Sheet.
  • ⁶ Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 2017. Prioritizing Zoonotic Diseases in Ethiopia.