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TAG 16

Grüne Oasen im Geflüchtetencamp Nakivale

7 Min. Saatgut-Training für Frauen im Geflüchtetencamp in Uganda

In Nakivale, einer der ältesten Siedlungen für geflüchtete Menschen in Afrika, leben knapp 280.000 Menschen. Viele Familien sind dauerhaft auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Gleichzeitig werden die Böden durch die intensive Nutzung und den Klimawandel immer unfruchtbarer.

Wissen säen und Zukunft ernten: Kleine Samen verwandeln das Camp

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du 7 Minuten intensives Saatgut-Training für eine geflüchtete Frau in Uganda. Die heutige gute Tat sorgt für praxisnahes Wissen, nachhaltiges Saatgut und den Aufbau fruchtbarer Gärten direkt im Flüchtlingscamp.

Erfahre mehr über die Arbeit von Generation Restoration e.V. im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Uganda nimmt mehr geflüchtete Menschen auf als jedes andere Land in Afrika. Dort leben knapp 2 Millionen Geflüchtete.¹ Allein in der Siedlung Nakivale leben knapp 280.000 Menschen.² Die Familien erhalten Land, auf dem sie Lebensmittel anbauen können. Durch die jahrelange Nutzung und die Abholzung sind viele Böden jedoch erschöpft.³ Dadurch wird es für viele Menschen schwieriger, ausreichend Lebensmittel anzubauen.⁴
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Ein gesunder Boden wirkt wie ein natürlicher Schwamm. Er speichert Wasser und kühlt die Umgebung, wenn dieses Wasser verdunstet. Das schützt die Pflanzen vor Hitze. Dabei hilft Permakultur. Die Gärten werden nach dem Vorbild der Natur gestaltet. Bäume, Gemüse und andere Pflanzen wachsen gemeinsam. Sie schützen den Boden vor dem Austrocknen und halten Wasser länger im Boden. So entstehen widerstandsfähige Gärten, die Menschen langfristig mit Lebensmitteln versorgen können.
Im Training lernen die Frauen, eigenes Saatgut zu gewinnen und miteinander zu tauschen. Dadurch werden sie unabhängiger von Lebensmittelhilfen und externen Lieferungen.⁵ Sie können ihre Familien mit verschiedenen Gemüsesorten versorgen und überschüssiges Gemüse verkaufen.⁴ Außerdem geben sie ihr Wissen an andere Menschen in der Gemeinschaft weiter.
Lokale Pflanzensorten sind gut an das Klima angepasst. Wenn Saatgut im Camp geteilt und getauscht wird, müssen die Familien weniger Saatgut auf Märkten kaufen. Gleichzeitig bleibt die natürliche Vielfalt der Region erhalten. Angebaut werden zum Beispiel lokale Frühlingszwiebeln, Amaranth, Auberginen, Spinat, Tomaten, Kohl und Möhren.

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Mach mit beim täglichen 24 GUTE TATEN Quiz, lerne mehr über nachhaltigen Anbau in Uganda und teile Deine Ergebnisse!

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Grüne Oasen gegen den Hunger

Grüne Oasen gegen den Hunger

In Nakivale sind viele Böden durch die jahrelange Nutzung und den Klimawandel ausgelaugt.³ In den Trainings lernen die Frauen, wie sie auch auf kleinen Flächen Lebensmittel anbauen und ihre Familien versorgen können.⁴

Kleine, bunte Gärten zeigen, was möglich ist, wenn die Frauen ihr neues Wissen anwenden.

Benita ist aus dem Kongo nach Nakivale geflüchtet. Sie erinnert sich an den Anfang:

„Ich bin Benita. Vor dem Training war mein Boden trocken und ausgelaugt, Pflanzen wuchsen kaum. Ich hatte große Sorge, wie ich meine Kinder satt bekommen sollte. Heute blühen meine Beete dank Kompost und Mulch förmlich auf. Ich habe gelernt, Vielfalt wachsen zu lassen: Spinat, Bohnen und Auberginen. Jetzt arbeite ich mit der Natur, statt gegen sie. Das Beste daran ist, dass ich meine Erfahrungen nun auch an meine Nachbarinnen weitergeben kann.“

Deine heutige Spende finanziert 7 Minuten Training für Frauen wie Benita. In den Trainingseinheiten lernen sie die Grundlagen der Bio-Landwirtschaft und erhalten Saatgut. Die Teilnehmerinnen geben ihr Wissen anschließend an andere Frauen weiter. So entsteht ein Netzwerk, das eine selbstbestimmte Zukunft unterstützt.

Jeder neue Garten zeigt, dass auch unter schwierigen Bedingungen wieder fruchtbare Böden und neue Lebensmittel entstehen können.

Die Garten-Heldin!

Begleite eine geflüchtete Frau durch ihren Camp-Garten, sammle Saatgut und verwandle kargen Boden in erntedankfeste Beete!
Spiel
Bastel deine eigene Saatgut-Schatztruhe!

Bastel deine eigene Saatgut-Schatztruhe!

Saatgut ist wie ein kleiner Schatz, aus dem etwas Großes und Wundervolles entstehen kann. Wir basteln uns heute eine kleine, hübsche Schatzkiste für deine liebsten Samen oder Blümchen-Samen zum in die Erde säen oder Verschenken!

Das brauchst Du:

  • Eine kleine, leere Streichholzschachtel
  • Buntes Papier oder Aufkleber
  • Stifte
  • Kleber

So geht's:

  1. Beklebe die Streichholzschachtel außen mit buntem Papier oder zeichne tolle Muster darauf.
  2. Schreibe "Mein Saatgut-Schatz" auf den Deckel der Schachtel.
  3. Du kannst die Schachtel innen mit etwas Seidenpapier auspolstern, damit Dein Schatz weich liegt.
  4. Jetzt kannst Du Deine gesammelten Samen (z.B. Sonnenblumenkerne aus Deinem Garten) hineinlegen.
  5. Deine Schatztruhe ist bereit – Du kannst sie verschenken oder selbst darauf aufpassen, bis Du Deine Samen im Frühling in die Erde von Garten oder Balkonkasten einpflanzt!

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

In der Siedlung Nakivale sind viele Böden durch die intensive Nutzung und den Klimawandel ausgelaugt. Dadurch wird es für geflüchtete Familien schwieriger, ausreichend Lebensmittel anzubauen.

DIE LÖSUNG

Deine gute Tat ermöglicht es, dass geflüchtete Frauen in einem speziellen Saatgut-Training Bio-Landwirtschaft lernen und Saatgut für eigene nahrhafte Gärten erhalten.

DIE WIRKUNG

Die Frauen werden unabhängiger von Lebensmittelspenden, regenerieren durch ihre Anbaumethoden den Boden und sichern langfristig eine gesunde und vielfältige Ernährung für ihre Familien.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
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Stunden Saatgut-Training für geflüchtete Frauen in Uganda finanziert werden.
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Und jetzt Du!

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ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Generation Restoration e.V. (GenR)

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ UNHCR 2026a. Uganda – Refugee Data Finder. UNHCR.
  • ² UNHCR 2026b. Uganda – Refugee Statistics March 2026. UNHCR.
  • ³ UN-Habitat 2020. Nakivale Settlement Profile – Resilience Framework. UN-Habitat.
  • ⁴ Muhangi et al. 2022. Contribution of Agriculture in the Enhancement of Refugees Livelihoods in Nakivale Settlement.
  • ⁵ Generation Restoration 2024. Generation Restoration Roundtable in Uganda.