Der Andilambologno-Wald in Madagaskar ist einer der letzten Rückzugsorte des stark bedrohten Blauaugenmakis¹. Der Wald steht nicht offiziell unter Schutz. Deshalb gibt es dort bisher keine staatlich finanzierten Maßnahmen zum Schutz der Tiere.Abholzung und die Jagd auf Lemuren sind dort trotzdem verboten. Bisher gibt es aber kaum Patrouillen, die diese Verbote überwachen. Deshalb sind die Tiere stark bedroht.
Der Wald wird vor allem gerodet, um Holzkohle herzustellen und Mais anzubauen. Wenn Nahrungsmittel knapp sind, werden Lemuren außerdem als zusätzliche Nahrungsquelle gejagt² .Auch als Haustiere sind Lemuren sehr begehrt³.




