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TAG 14

Mit zwei blauen Augen davongekommen und gerettet

9 Minuten Patrouille zum Schutz des Blauaugenmakis in Madagaskar

Der Blauaugenmaki gehört zu den am stärksten bedrohten Lemurenarten der Welt. Er lebt im Andilambologno-Wald in Madagaskar. Dieser Wald liegt außerhalb der offiziellen Schutzgebiete. Deshalb ist er stark durch illegale Rodung und Jagd bedroht.

Deine gute Tat ermöglicht neun Minuten einer professionellen Waldpatrouille. Ranger*innen überwachen dabei den Wald, stoppen illegale Aktivitäten und zählen die seltenen Blauaugenmakis. Danke, dass Du dabei hilfst, diesen faszinierenden Tieren eine Überlebenschance in ihrem natürlichen Lebensraum zu geben!

Im Einsatz gegen Wilderei – Vor Ort schützen, was sonst verloren geht

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du 9 Minuten einer wichtigen Waldpatrouille in Madagaskar. Die heutige gute Tat sorgt dafür, dass Ranger*innen den Lebensraum der Blauaugenmakis überwachen und schützen ihn vor Zerstörung.

Erfahre mehr im Video mit Stiftung Artenschutz.

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DER HINTERGRUND

Illustration Der Andilambologno-Wald in Madagaskar ist einer der letzten Rückzugsorte des stark bedrohten Blauaugenmakis¹. Der Wald steht nicht offiziell unter Schutz. Deshalb gibt es dort bisher keine staatlich finanzierten Maßnahmen zum Schutz der Tiere.

Abholzung und die Jagd auf Lemuren sind dort trotzdem verboten. Bisher gibt es aber kaum Patrouillen, die diese Verbote überwachen. Deshalb sind die Tiere stark bedroht.

Der Wald wird vor allem gerodet, um Holzkohle herzustellen und Mais anzubauen. Wenn Nahrungsmittel knapp sind, werden Lemuren außerdem als zusätzliche Nahrungsquelle gejagt² .Auch als Haustiere sind Lemuren sehr begehrt³.
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Es gibt nur noch sehr wenige. Die genaue Zahl der Blauaugenmakis in freier Wildbahn ist nicht bekannt. Deshalb zählt das Projekt die Tiere. Diese Daten helfen dabei, den Erfolg des Projekts zu überprüfen. Sicher ist, dass die Zahl der Tiere stark abnimmt: Innerhalb von 24 Jahren hat die Art mehr als 80% ihrer Population verloren. Durch Jagd, die Zerstörung des Waldes und den Klimawandel werden weitere Verluste erwartet.¹ Der Blauaugenmaki wurde außerdem bereits 4-mal in die Liste der 25 am stärksten bedrohten Primaten der Welt aufgenommen.⁴
Einige Lemuren sind nur nachts aktiv. Der Blauaugenmaki ist dagegen tagsüber und in der Dämmerung unterwegs. Der Nördliche Mausmaki (*Microcebus tavaratra*) und der Fettschwanz-Zwergmaki (*Cheirogaleus medius*) sind nur nachts aktiv. Deshalb finden die Beobachtungen am Tag und in der Nacht statt.
Das Projekt schützt die Lemuren durch regelmäßige Patrouillen und zählt gleichzeitig, wie viele Tiere es gibt und wo sie leben. Die neuen Ergebnisse werden mit älteren Daten verglichen. So können die Forschenden sehen, ob die Schutzmaßnahmen den Lemuren helfen und sich ihre Population erholt.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Rettung für ein einzigartiges Naturerbe

Rettung für ein einzigartiges Naturerbe

Der Andilambologno-Wald in Madagaskar ist ein weltweit einzigartiger Rückzugsort des stark gefährdeten Blauaugenmakis. Ohne Schutzmaßnahmen könnte dieser Lebensraum verloren gehen¹. Regelmäßige Patrouillen durch Ranger*innen aus der Region sind die wirksamste Methode, um illegale Jagd und Abholzung zu verhindern⁵.

In vielen Gebieten werden Wälder durch Feuer gerodet, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu schaffen⁶. Die Ranger*innen schützen den Wald vor Ort. Ihre Arbeit dient nicht nur dem Naturschutz. Sie hilft der Gemeinde auch dabei, selbst über den Schutz ihres Waldes zu bestimmen.

Wie diese Arbeit im Wald aussieht, erzählt Kintana. Sie ist eine Maki-Mutter mit leuchtend blauen Augen:

„Ich bin Kintana, eine Blauaugenmaki-Mutter. Jeden Abend durchstreife ich die Baumwipfel auf der Suche nach reifen Früchten. Wenn ich in der Stille des Waldes die Schritte der Ranger*innen im Laub höre, weiß ich, dass ich sicher bin. Für mich bedeuten diese Schritte, dass heute keine Kettensägen den Wald stören. Meine Zwillinge schlafen sicher in den Ästen – und für diesen Moment gehört der Wald wieder ganz uns.“

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du genau diese wichtige Arbeitszeit der Ranger*innen. Sie gehen durch das Gebiet, entfernen illegale Fallen und halten jede Entdeckung fest. Damit schützen sie den Andilambologno-Wald davor, für kurzfristige landwirtschaftliche Interessen zerstört zu werden.

Du unterstützt damit eine Zukunft, in der eine Tierart überleben kann, die es nur an diesem Ort auf der Welt gibt.

Trappen-Kinderstube!

Erkunde den madagassischen Wald, entdecke seltene Blauaugenmakis und beschütze sie vor gefährlichen Fallen.
Spiel
Bastel deine eigene Lemuren-Maske!

Bastel deine eigene Lemuren-Maske!

Der Blauaugenmaki hat ein ganz besonderes Merkmal: seine strahlend blauen Augen! Heute basteln wir eine eigene Lemuren-Maske, damit du dich wie ein*e echte*r Wächter*in des madagassischen Waldes fühlen kannst.

Das brauchst du:

  • Eine Pappmaske (oder ein Stück stabile Pappe)
  • Graue und schwarze Stifte/Farbe
  • Zwei große, blaue Kreise aus Papier (für die Augen)
  • Ein Gummiband zum Befestigen

So geht's:

  1. Bemale deine Maske in grauen und schwarzen Tönen, passend zum weichen Fell des Makis.
  2. Klebe die zwei großen blauen Papierkreise als "Blauaugen" auf die Augenpartie der Maske.
  3. Schneide zwei Löcher für deine eigenen Augen in die Maske.
  4. Befestige links und rechts das Gummiband.
  5. Setz deine Maske auf und schau dich um – jetzt kannst du wie ein Maki durch dein Zimmer "klettern"!

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Der Andilambologno-Wald in Madagaskar ist Lebensraum einer extrem bedrohten Lemurenart, aber mangels Schutzstatus durch illegale Rodung und Jagd akut gefährdet.

DIE LÖSUNG

Deine gute Tat ermöglicht es, lokale Ranger*innen für tägliche Waldpatrouillen auszubilden, auszustatten und zu finanzieren, um das Gebiet zu überwachen und Bedrohungen frühzeitig zu stoppen.

DIE WIRKUNG

Illegale Aktivitäten werden drastisch reduziert, die Population des Blauaugenmakis kann sich stabilisieren und die lokale Bevölkerung wird zur aktiven Hüterin ihres einzigartigen Naturerbes.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
0
Stunden Waldpatrouille zum Schutz der Blauaugenmakis finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Informiere Dich über das Schutzprojekt und unterstütze den Erhalt des Blauaugenmakis in Madagaskar.

Blauaugenmaki und Blauaugenibis schützen
Weitere Informationen zum Schutzprojekt für den Blauaugenmaki und den Blauaugenibis in Madagaskar.

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

Stiftung Artenschutz

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ Seiler, M. et al. 2010. Ongoing Threats to Lemurs and Their Habitat inside the Sahamalaza–Îles Radama National Park. Lemur News.
  • ² Borgerson, C. et al. 2022. A National-Level Assessment of Lemur Hunting Pressure in Madagascar. International Journal of Primatology.
  • ³ Reuter, K. E. & M. S. Schaefer 2017. Illegal Captive Lemurs in Madagascar. American Journal of Primatology.
  • ⁴ Volampeno, S. et al. 2020. Eulemur flavifrons. The IUCN Red List of Threatened Species 2020: e.T8211A115563094.
  • ⁵ Rasolofoson, R. A. et al. 2015. Effectiveness of Community Forest Management at Reducing Deforestation in Madagascar. Biological Conservation.
  • ⁶ Mittermeier, R. A. et al. 2023. Lemurs of Madagascar. Lynx Nature Books.