Für eine Journalistin, die beispielsweise über Landraub durch illegale Minen berichtet, kann ein einziger ungesicherter Moment am Checkpoint bedeuten, dass ihre Interviewpartner in tödliche Gefahr geraten. Früher fehlten ihr oft das Wissen und die Erfahrung, um sich und ihre Quellen vor digitalem Zugriff zu schützen. Heute hat sie im Training gelernt, ihre Tonaufzeichnungen zu verschlüsseln und ihre digitalen Spuren so klein wie möglich zu halten.
In einem Cybersecurity-Training lernt sie, ihre persönliche Gefährdung einzuschätzen. Sie erfährt, wie sie Tonaufnahmen verschlüsselt, Konten absichert und möglichst wenige unnötige digitale Spuren hinterlässt.
Die Trainings in Berlin verbinden Grundlagen mit praktischen Übungen. Die Teilnehmenden prüfen ihre Sicherheitseinstellungen, lernen mögliche Anzeichen für Phishing oder Spähsoftware kennen und entwickeln einen passenden Schutzplan für ihre Arbeit.
Mit Deiner heutigen Spende werden 3 Minuten eines solchen Trainings finanziert. Das Wissen hilft den Journalist*innen dabei, ihre Arbeit, ihre Daten und ihre Quellen besser zu schützen. Die Teilnehmenden geben ihre Kenntnisse später an Kolleg*innen weiter.