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TAG 22

Rucksack auf, Hilfe drin

Eine Dosis Schmerzmittel für Menschen am Lebensende in Malawi

Viele schwerkranke Menschen in Malawi haben keinen verlässlichen Zugang zu wirksamen Schmerzmitteln. Besonders in ländlichen Gebieten sind die Wege zu medizinischen Einrichtungen lang und teuer. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fehlt deshalb häufig eine regelmäßige Betreuung.

Deine heutige gute Tat finanziert eine Dosis Schmerzmittel für einen Menschen am Lebensende. Geschulte Fachkräfte bringen die Medikamente direkt zu den Patient*innen nach Hause. Dort prüfen sie die Beschwerden und passen die Behandlung bei Bedarf an.

Zu Fuß unterwegs – medizinische Versorgung für Menschen auf dem Land

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du Schmerzmittel für die Palliativversorgung von schwerkranken Menschen in Malawi. Die heutige gute Tat sorgt für eine zuverlässige Schmerzlinderung direkt bei den Patient*innen zu Hause.

Begleite unsere Botschafter*innen im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Palliativversorgung soll die Lebensqualität von Menschen mit schweren Erkrankungen und die ihrer Familien verbessern. Dazu gehört, Schmerzen und andere körperliche, seelische oder soziale Belastungen früh zu erkennen und zu behandeln.¹ In Malawi erhalten derzeit 31,4% der vorgesehenen Patient*innen Palliativversorgung.² Besonders in ländlichen Gebieten bleiben der Zugang zu Medikamenten und eine regelmäßige Betreuung schwierig.³
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Palliativversorgung unterstützt Menschen mit schweren oder lebensbegrenzenden Erkrankungen. Ihr Ziel ist nicht nur die Schmerzbehandlung. Sie kümmert sich auch um weitere Beschwerden sowie um seelische, soziale und spirituelle Bedürfnisse. Die Familien werden ebenfalls einbezogen.¹ Studien zeigen, dass eine gute Palliativversorgung Schmerzen und andere Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern kann.⁴ Sie kann bereits während einer Behandlung beginnen und ist nicht nur für die letzten Lebenstage vorgesehen.¹
In Malawi gibt es nur wenige stationäre Einrichtungen, die ausschließlich Palliativversorgung anbieten. Einige Krankenhäuser und unabhängige Einrichtungen organisieren deshalb Hausbesuche. Mitarbeitende aus den Gemeinden unterstützen die Versorgung häufig unter Anleitung einer Pflegefachkraft. Dadurch können auch Menschen in ländlichen Regionen besser erreicht werden.³ Die Familien sparen außerdem lange und kostspielige Wege. Angehörige können bei der erkrankten Person bleiben und erfahren, wie sie sie im Alltag unterstützen können.
Bei den Hausbesuchen fragen die Fachkräfte nach Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und anderen Beschwerden. Eine Schmerzskala von 0 bis 10 hilft den Patient*innen dabei, die Stärke ihrer Schmerzen zu beschreiben. Die Medikamente dürfen nur von geschultem medizinischem Personal ausgewählt, angepasst und verabreicht werden.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Der rettende Rucksack für ein würdevolles Ende

Der rettende Rucksack für ein würdevolles Ende

Die Linderung von Schmerzen und anderen Beschwerden ist ein wichtiger Teil der Palliativversorgung.¹ Mobile Fachkräfte bringen Medikamente zu schwerkranken Menschen in ländlichen Regionen und ersparen den Familien weite Wege.

In Malawi erhalten derzeit 31,4% der vorgesehenen Patient*innen Palliativversorgung.² Nach der Behandlung in einem Krankenhaus kehren viele schwerkranke Menschen in ihre Dörfer zurück. Dort ist der Zugang zu Medikamenten und regelmäßiger Betreuung oft schwierig.³ Durch den mobilen Pflegedienst bleibt den Familien mehr Geld für das, was sie täglich brauchen, manchmal sogar für grundlegende Dinge wie Lebensmittel.

Wie wichtig der mobile Einsatz ist, beschreibt ein Rucksack, der in diesem Projekt eine zentrale Rolle spielt: „Ich bin ein Rucksack und jeden Tag unterwegs. Ich trage nicht nur Medikamente, sondern ein Stück Lebensqualität für Menschen, die nicht mehr in die Stadt fahren können. Wenn eine Pflegekraft mich trägt, macht sie sich auf den Weg von Haus zu Haus. Sie prüft die Behandlung, hört den Patient*innen zu und passt die Medikation genau an ihren Zustand an. So muss die Familie nicht das Krankenhaus aufsuchen, sondern kann bei der kranken Person bleiben – in einer Umgebung, die Vertrauen schenkt.“

Mit Deiner heutigen Spende wird eine Dosis Schmerzmittel finanziert, die in einem solchen Rucksack transportiert wird. Geschultes Personal sorgt dafür, dass das Medikament fachgerecht verabreicht wird. So können Schmerzen gelindert und die Patient*innen in ihrem vertrauten Umfeld begleitet werden.

Der Rucksack-Helfer!

Hilf dem mobilen Pflegedienst dabei, Medikamente pünktlich zu den Häusern ländlicher Dörfer in Malawi zu bringen!
Spiel
Bastel Dein eigenes „Mut-Paket“!

Bastel Dein eigenes „Mut-Paket“!

Wenn jemand krank ist, freut er sich riesig über kleine Aufmerksamkeiten. Wir basteln heute ein „Mut-Paket“, das Du jemandem schenken kannst, der gerade Trost gebrauchen könnte – oder einfach als Erinnerung an Dein gutes Herz!

Das brauchst Du:

  • Eine kleine Schachtel (z.B. aus Karton)
  • Buntes Papier, Aufkleber, Stifte
  • Ein kleines, selbstgebasteltes Papierherz
  • Einen kurzen Mut-Spruch

So geht's:

  1. Bemale die Schachtel von außen bunt.
  2. Schreibe auf ein kleines Stück Papier einen netten Spruch wie „Du schaffst das!“ oder „Ich denke an dich“.
  3. Bastle ein kleines Herz aus buntem Papier und lege es mit dem Spruch in die Schachtel.
  4. Du kannst noch ein paar kleine Blumen oder glänzende Steinchen hinzufügen.

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Schwerkranke Menschen in Malawi haben auf dem Land oft keinen Zugang zu notwendigen Schmerzmitteln, was ihr Leid in den letzten Lebenstagen unnötig vergrößert.

DIE LÖSUNG

Deine heutige gute Tat ermöglicht die Finanzierung von Schmerzmitteln, die durch mobiles Fachpersonal direkt zu den Patient*innen nach Hause gebracht werden.

DIE WIRKUNG

Schmerzen werden gelindert, die Lebensqualität steigt und Familien können ihre Angehörigen würdevoll im vertrauten Umfeld begleiten und vermeiden kostspieligen Wege.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
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Dosen Schmerzmittel für die Palliativversorgung in Malawi finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Engagiere Dich selbst in der Palliativbegleitung oder erfahre mehr über die internationale Medikamentenhilfe vor Ort.

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ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

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Quellen und weiterführende Links

  • ¹ World Health Organization (WHO) 2020. Palliative Care. Fact Sheet.
  • ² Chiwaula, C., G. Winga & M. Mhango 2026. Palliative Care Services Delivery in Malawi: Level of Achievement, Challenges, Strategies for Improvement. African Palliative Care Association Conference, Abstract A027.
  • ³ Harding, R. et al. 2023. Palliative Care in Malawi: A Scoping Review. BMC Palliative Care 22, 146.
  • ⁴ Knaul, F. M. et al. 2018. Alleviating the Access Abyss in Palliative Care and Pain Relief—An Imperative of Universal Health Coverage: The Lancet Commission Report. The Lancet 391, 1391–1454.