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TAG 19

Wir stärken die, die sich für andere stark machen

3 Min. seelische Begleitung für humanitär Helfende in Griechenland

Humanitär Engagierte retten Menschen aus Seenot, verteilen Lebensmittel oder begleiten geflüchtete Menschen in Notunterkünften. Dabei erleben sie häufig belastende Situationen. Dauerhafter Stress und fehlende Erholung können ihrer psychischen Gesundheit schaden.

Doch auch Menschen, die andere unterstützen, benötigen manchmal selbst Hilfe. Deine heutige gute Tat finanziert 3 Minuten seelische Begleitung für humanitär Engagierte. Fachkräfte bieten persönliche Beratung, Workshops und Retreats an. Dort lernen die Teilnehmenden, besser mit Belastungen umzugehen und auf ihre eigene Gesundheit zu achten.

Psychische Gesundheitsprävention für Menschen im humanitären Einsatz

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du 3 Minuten professionelle seelische Begleitung für engagierte Helfende. Die heutige gute Tat sorgt für psychologische Unterstützung, damit Engagierte im humanitären Einsatz gesund und wirksam bleiben.

Begleite The Break im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Humanitäre Arbeit kann die psychische Gesundheit der Einsatzkräfte stark belasten. Eine Befragung unter Mitarbeitenden des UN-Flüchtlingshilfswerks zeigte bereits 2016, wie wichtig Angebote für ihre psychische Gesundheit sind.¹ Besonders bei kleineren Initiativen und freiwillig Engagierten fehlen jedoch häufig einheitliche Unterstützungsangebote. Fachleute weisen darauf hin, dass die Arbeit mit geflüchteten Menschen zu sekundärem und stellvertretendem traumatischem Stress führen kann.²
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Eine genaue Zahl gibt es nicht. Viele Menschen helfen unabhängig oder in kleinen Initiativen. Ein Bericht aus dem Jahr 2016 nannte allein für die griechische Insel Lesbos rund 80 Organisationen und tausende Freiwillige.³ Nicht alle dieser Initiativen bestehen heute noch. Das Beispiel zeigt aber, wie viele Menschen sich zeitweise an der Versorgung und Unterstützung beteiligten. Nichtstaatliche Organisationen übernehmen in Europa unter anderem Aufgaben in Flüchtlingsunterkünften, in der medizinischen und psychologischen Versorgung sowie bei Bildungsangeboten, Übersetzungen und rechtlicher Beratung.⁴
Humanitär Engagierte erleben Notlagen und hören regelmäßig Berichte über belastende oder traumatische Erfahrungen. Eine wissenschaftliche Übersicht zeigt, dass bei humanitären Einsatzkräften unter anderem psychischer Stress, Burnout, Angststörungen, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen auftreten können.⁵ Hinzu kommen oft Zeitdruck, wenig Schlaf und begrenzte finanzielle oder personelle Mittel. In mehreren europäischen Ländern wurden außerdem Einschüchterung, Gewalt und die Kriminalisierung von Menschen dokumentiert, die Geflüchtete und Asylsuchende unterstützen.⁶
Psychische Belastungen schaden den Betroffenen und können außerdem die Qualität der Hilfe verschlechtern. Sie können dazu führen, dass Engagierte ihre Tätigkeit unterbrechen oder ganz beenden.⁵ Dann verteilt sich die Arbeit auf weniger Menschen. Professionelle Beratung, Workshops und Retreats sollen den Teilnehmenden helfen, ihre Belastungen wahrzunehmen, neue Kraft zu sammeln und Methoden für den Umgang mit Stress kennenzulernen. Um die Wirkung der Angebote zu prüfen, werden die Teilnehmenden vor der Aktivität, direkt danach und noch einmal 3 Monate später befragt.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Wir stärken die, die sich für andere stark machen

Wir stärken die, die sich für andere stark machen

Humanitäre Arbeit kann psychisch stark belasten. Studien berichten bei Einsatzkräften unter anderem von Burnout, Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen.⁵ Professionelle Begleitung kann ihnen helfen, langfristig auf ihre psychische Gesundheit zu achten.

Bei der Seenotrettung, der medizinischen Erstversorgung oder der Begleitung in Notunterkünften erleben humanitär Engagierte viele belastende Situationen. Auch wenn sie ein traumatisches Ereignis nicht selbst erlebt haben, können die Berichte und Erfahrungen anderer Menschen Spuren hinterlassen. Fachleute sprechen dann zum Beispiel von sekundären traumatischen Stress.² Wie sich der Alltag einer solchen Einsatzkraft anfühlt, lässt sich am Beispiel von Sara nachvollziehen.

Sara arbeitet seit Jahren mit Geflüchteten an Europas Außengrenzen. Ihr Alltag ist ein ständiger Druck – sie begegnet verzweifelten Menschen und muss in Situationen funktionieren, in denen es keine Pausen gibt. Erschöpfung wurde für sie zur schleichenden Normalität. Erst durch die Angebote von The Break fand sie den nötigen Raum zur Verarbeitung. „Dort habe ich gelernt, wieder durchzuatmen“, sagt sie. Der Austausch mit anderen Helfenden und die professionelle Begleitung gaben ihr die Stabilität zurück, die sie braucht, um weiterzumachen.

Mit Deiner heutigen Spende finanzierst Du die wertvollen Minuten, in denen genau diese Stärkung stattfindet. Das Konzept von The Break ist darauf ausgelegt, Einsatzkräfte nicht nur individuell zu begleiten, sondern sie auch miteinander zu vernetzen. So wird aus einer einzelnen Beratung eine nachhaltige Unterstützung für die gesamte Gemeinschaft. Jeder Mensch, den Du so stärkst, kann wiederum hunderten Geflüchteten mit neuer Kraft zur Seite stehen. Dein Beitrag sorgt dafür, dass aus der großen Solidarität mit den Geflüchteten eine dauerhafte, gesunde Kraftquelle für die Helfenden wird.

Der Kraft-Tanker!

Ein entspannendes Spiel, bei dem der Spielende auf dem Bildschirm eine Figur steuert, die "Kraft-Punkte" in Form von kleinen Sonnen-Symbolen einsammeln muss, um ihren Energie-Balken vollzuhalten. Zwischen den Sonnen gibt es kleine Hindernisse (dunkle Wolken), denen man ausweichen muss. Je länger man den Energie-Balken hochhält, desto mehr "Resilienz-Blumen" blühen auf dem Bildschirm auf.
Spiel
Bastel dein eigenes "Alles-wird-gut"-Licht!

Bastel dein eigenes "Alles-wird-gut"-Licht!

Helfenden Menschen zu zeigen, dass man an sie denkt, macht Mut. Wir basteln heute ein kleines "Alles-wird-gut"-Licht, das zeigt, dass auch in dunklen Zeiten ein Hoffnungsschimmer leuchten kann.

Das brauchst Du:

  • Ein leeres Glas (gut ausgespült)
  • Ein weißes Blatt Papier
  • Ein elektrisches LED-Teelicht
  • Kleber und Stifte

So geht's:

  1. Miss den Umfang Deines Glases und schneide einen Papierstreifen in der passenden Länge zu.
  2. Male auf den Streifen ein schönes Bild, z.B. einen großen Regenbogen oder eine helle Sonne.
  3. Klebe den Papierstreifen rundherum um das Glas fest.
  4. Stelle Dein LED-Teelicht in das Glas.
  5. Wenn Du das Licht einschaltest, leuchtet Dein Bild wie von Zauberhand und sendet ein ganz warmes, freundliches Licht in den Raum – genau wie ein kleiner Mutmacher!

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Humanitär Engagierte, die oft unter extremen Bedingungen arbeiten, leiden häufig unter psychischen Belastungen, doch für ihre mentale Gesundheit fehlen meist die nötigen Angebote.

DIE LÖSUNG

Deine gute Tat ermöglicht professionelle Beratung, Workshops und Retreats, die Einsatzkräften Werkzeuge für ihre mentale Gesundheit an die Hand geben.

DIE WIRKUNG

Helfende bleiben gesund und einsatzfähig, was indirekt die Versorgung tausender Geflüchteter sichert und einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des humanitären Systems leistet.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
0
Stunden seelische Begleitung für humanitär Helfende finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Bei den Retreats wird gelegentlich praktische Unterstützung benötigt, zum Beispiel in der Küche. Gesucht werden außerdem Menschen mit Erfahrung in Kommunikation, Fundraising oder Psychotherapie.

Bei The Break mitmachen
Kontakt für Menschen, die die Angebote praktisch oder mit ihren beruflichen Kenntnissen unterstützen möchten

ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

The Break e.V.

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) 2016. Staff Well-Being and Mental Health in UNHCR: Survey Report 2016.
  • ² Ebren, G., M. Demircioğlu & O. C. Çırakoğlu 2022. A Neglected Aspect of Refugee Relief Works: Secondary and Vicarious Traumatic Stress. Journal of Traumatic Stress 35 (3), 891–900.
  • ³ Safdar, A. 2016. NGOs Decry Charges Against Volunteers in Greece. Al Jazeera.
  • ⁴ Committee on Migration, Refugees and Displaced Persons 2020. Rights and Obligations of NGOs Assisting Refugees and Migrants in Europe. Council of Europe, Strasbourg.
  • ⁵ Cameron, L. et al. 2024. The Occurrence of and Factors Associated with Mental Ill-Health Amongst Humanitarian Aid Workers: A Systematic Review and Meta-Analysis. PLOS ONE 19 (5), e0292107.
  • ⁶ Tondo, L. 2024. People Helping Asylum Seekers in Europe Face Rising Violence, Report Warns. The Guardian, 22.02.2024.