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Nothilfe mit dem Segelschiff

3 Min. Hilfe per Segelschiff für Menschen in Seenot im Mittelmeer

Weltweit fliehen Menschen vor Krieg, Verfolgung und großer Not. Weil sichere und legale Fluchtwege fehlen, überqueren viele von ihnen das Mittelmeer in Booten, die nicht für diese Reise geeignet sind. Dabei geraten sie in Lebensgefahr. Deine heutige Spende ermöglicht 3 Minuten direkte Nothilfe mit einem Segelschiff auf der Fluchtroute. Die Crew verteilt Rettungswesten und Wasser, leistet Erste Hilfe und stimmt die weitere Rettung mit den zuständigen Behörden ab.

Erstversorgung im Seenotfall rettet Leben und schützt Menschenrechte

Mit Deiner heutigen Spende hilfst Du Menschen auf der Fluchtroute. Die heutige gute Tat sorgt für 3 Minuten lebensrettende Nothilfe und medizinische Erstversorgung im zentralen Mittelmeer.

Begleite die Crew der NADIR im Video.

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DER HINTERGRUND

Illustration Viele Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und großer Not nach Europa. Weil sichere und legale Fluchtwege fehlen, überquerten 2025 rund 96.000 Menschen das zentrale Mittelmeer.¹ Diese Strecke zwischen Tunesien, Libyen und Italien gilt als die tödlichste bekannte Fluchtroute über das Meer. Im Jahr 2025 starben dort mindestens 1.330 Menschen oder gelten als vermisst.²
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Nach internationalem Recht muss jeder Mensch in Seenot gerettet werden. Herkunft und rechtlicher Status spielen dabei keine Rolle. Diese Pflicht gilt für alle Schiffe. Rettungseinsätze dürfen außerdem nicht behindert werden.³ Gerettete Menschen müssen an einen sicheren Ort gebracht werden. Dort müssen sie die Möglichkeit erhalten, einen Antrag auf Schutz in einem fairen Verfahren prüfen zu lassen.⁴
Nein. Eine wissenschaftliche Untersuchung fand keinen Beleg dafür, dass Such- und Rettungseinsätze mehr Menschen zu einer Überfahrt bewegen.⁵ Auch Befragungen wichtiger Beteiligter zeigen: Für die Entscheidung zur Flucht sind vor allem andere Gründe wichtig. Dazu gehören Krieg, Verfolgung, Gewalt, Armut und persönliche Notlagen.⁶ Viele schutzsuchende Menschen erleben auf ihrem Weg außerdem schwere Gewalt und Menschenrechtsverletzungen. Ein Bericht der Vereinten Nationen dokumentiert solche systematischen Übergriffe in Libyen.⁷
Die Untersuchungen zeigen: In Zeiten mit mehr Such- und Rettungsmöglichkeiten war die geschätzte Sterblichkeitsrate auf der zentralen Mittelmeerroute niedriger.⁸ ⁹ Viele Menschen überqueren das Mittelmeer in überfüllten und nicht seetauglichen Booten. Häufig fehlen Rettungswesten, Wasser und ausreichend Essen.¹⁰ Einige der verwendeten Metallboote können innerhalb kurzer Zeit sinken.¹¹ Rettungswesten, Trinkwasser und medizinische Hilfe können die Lage zunächst stabilisieren. Danach wird die weitere Rettung an einen sicheren Ort eingeleitet. Häufig weisen die zuständigen Behörden dafür einen Hafen auf der italienischen Insel Lampedusa zu.

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MENSCHEN UND IHRE GESCHICHTEN

Ein Moment des Aufatmens auf dem Mittelmeer

Ein Moment des Aufatmens auf dem Mittelmeer

Weil sichere und legale Fluchtwege in die EU fehlen, riskieren jedes Jahr Zehntausende Menschen die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer.¹ Seit 2014 starben auf der Flucht über das zentrale Mittelmeer knapp 27.000 Menschen oder gelten als vermisst.² Wissenschaftliche Untersuchungen fanden keinen Beleg dafür, dass zivile Rettungseinsätze mehr Menschen zu einer Überfahrt bewegen.⁵

„Niemand setzt seine Kinder in ein Boot, es sei denn, das Wasser ist sicherer als das Land.“ Die britische Dichterin Warsan Shire schrieb diese Worte unter dem Eindruck des Schicksals somalischer Geflüchteter in Italien.¹²

Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und großer Not. Viele erleben auf ihrem Weg zusätzlich rassistische Gewalt und schwere Menschenrechtsverletzungen in Tunesien und Libyen.⁶ ⁷ Unter ihnen sind auch Minderjährige, Schwangere und andere besonders schutzbedürftige Personen. Weil sichere und legale Wege fehlen, überqueren sie das zentrale Mittelmeer häufig in überfüllten und nicht seetauglichen Booten. Oft haben sie zu wenig Treibstoff, Wasser und Essen dabei.

Während der Einsatzzeit von März bis November ist das Segelschiff NADIR im zentralen Mittelmeer unterwegs. An Bord befinden sich Rettungswesten, Verpflegung und Material für die medizinische Erstversorgung. Die Crew hält ständig Ausschau nach Seenotfällen.

Wenn sie ein Boot in Not entdeckt, nähert sich ein dreiköpfiges Team mit dem Beiboot. Die Crewmitglieder sprechen mit den erschöpften Menschen, verteilen Rettungswesten und reichen Trinkwasser. Sie erkennen medizinische Notfälle und bringen die betroffenen Personen bei Bedarf an Bord. Dort werden sie von medizinischen Fachkräften erstversorgt. In akuten Notfällen werden weitere Menschen aufgenommen. Gleichzeitig stimmt die Crew die nächsten Rettungsschritte und die Ankunft an einem sicheren Ort mit den zuständigen Behörden ab.

Deine heutige Spende finanziert 3 Minuten dieser direkten Nothilfe. Die ehrenamtliche Crew kann in dieser Zeit Rettungswesten und Wasser verteilen, Erste Hilfe leisten oder weitere Rettungsmaßnahmen abstimmen. So erhalten Menschen in Seenot schnelle Hilfe und Schutz.

Nothilfe auf hoher See

Steuere die NADIR, halte Ausschau nach Booten in Seenot und versorge die Menschen mit lebensrettender Erstausstattung!
Spiel
Bastel Dein eigenes Segelschiff!

Bastel Dein eigenes Segelschiff!

Ein Segelschiff bewegt sich nur mit der Kraft des Windes und kann weite Meere überqueren. Heute basteln wir uns ein kleines, flottes Segelboot, das Du in der Badewanne oder in einer Pfütze schwimmen lassen kannst!

Das brauchst Du:

  • Drei alte Korken (oder einen sauberen Spülschwamm)
  • Zwei Gummibänder
  • Einen Holzspieß (z.B. für Schaschlik)
  • Ein Stück buntes Bastelpapier oder Moosgummi
  • Eine Schere

So geht's:

  1. Lege die drei Korken eng nebeneinander und binde sie mit den zwei Gummibändern fest aneinander. Das ist der schwimmende Rumpf Deines Bootes.
  2. Schneide aus dem bunten Papier ein schönes Dreieck für Dein Segel aus.
  3. Stich den Holzspieß vorsichtig oben und unten durch Dein Papiersegel, sodass es fest am Mast hängt.
  4. Stecke den Holzspieß mit dem Segel nun tief in den mittleren Korken Deines Bootes.
  5. Setz Dein Boot aufs Wasser und puste vorsichtig in das Segel, um ihm Fahrt zu geben!

KURZ ZUSAMMEN­GEFASST

DAS PROBLEM

Ohne sichere, legale Fluchtwege nach Europa geraten viele Menschen bei der Überquerung des zentralen Mittelmeers in lebensgefährliche Seenot, während staatliche Rettungsmaßnahmen oft ausbleiben.

DIE LÖSUNG

Die heutige gute Tat ermöglicht den Einsatz eines Segelschiffs mit einer erfahrenen ehrenamtlichen Crew. Sie sucht nach Seenotfällen, leistet direkte Erstversorgung und stimmt weitere Rettungsmaßnahmen ab.

DIE WIRKUNG

Menschen in Seenot erhalten Rettungswesten, Trinkwasser und medizinische Erstversorgung. Die Crew unterstützt die Koordination weiterer Rettungsmaßnahmen. Mögliche Menschenrechtsverletzungen werden dokumentiert.

Ihr seid spitze!
Mit der aktuellen Spendensumme konnten bereits
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Stunden Hilfe per Segelschiff für Menschen in Seenot im Mittelmeer finanziert werden.
Events

Und jetzt Du!

Möchtest Du Dich selbst für Menschen in Seenot engagieren? Nutze die Möglichkeit und bewirb Dich für einen Einsatz auf See.

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ÜBER DIE OR­GA­NI­SA­TI­ON UND WEI­TE­RE IN­FOS

Organisation

RESQSHIP e.V.

Transparenz

Quellen und weiterführende Links

  • ¹ United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) 2026. Routes Monitor – Central Mediterranean Route. UNHCR, Genf.
  • ² International Organization for Migration (IOM) 2026. Missing Migrants Project – Central Mediterranean Route. IOM, Genf.
  • ³ Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste 2016. Rechtliche Konsequenzen einer Behinderung von Seenotrettern. Sachstand WD 2 – 3000 – 138/16. Deutscher Bundestag, Berlin.
  • ⁴ Deutsches Institut für Menschenrechte 2018. Seenotrettung und Flüchtlingsschutz – Menschenrechtliche und seerechtliche Pflichten solidarisch erfüllen. Zweite, aktualisierte Auflage. Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin.
  • ⁵ Rodríguez Sánchez, A. et al. 2023. Search-and-Rescue in the Central Mediterranean Route Does Not Induce Migration: Predictive Modeling to Answer Causal Queries in Migration Research. Scientific Reports 13, 11014.
  • ⁶ Düvell, F. & C. Denaro 2024. Maritime Migration and Maritime Rescue in the Central Mediterranean: Perspectives of Key Actors. DeZIM Policy Papers 2/2024. Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, Berlin.
  • ⁷ United Nations Support Mission in Libya (UNSMIL) & Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) 2026. Business as Usual: Human Rights Violations and Abuses against Migrants, Asylum-Seekers, and Refugees in Libya. Vereinte Nationen, Genf.
  • ⁸ Heller, C. & L. Pezzani 2016. Ebbing and Flowing: The EU’s Shifting Practices of (Non-)Assistance and Bordering in a Time of Crisis. Near Futures Online 1.
  • ⁹ Cusumano, E. & M. Villa 2020. Over Troubled Waters: Maritime Rescue Operations in the Central Mediterranean. In: Fargues, P. & M. Rango (Hrsg.). Migration in West and North Africa and across the Mediterranean, 202–214. International Organization for Migration, Genf.
  • ¹⁰ Cuddy, A. 2023. Migrant Boats in the Mediterranean: Why Are So Many People Dying? BBC News.
  • ¹¹ RESQSHIP e. V. 2026. Einsatzberichte des Segelschiffs NADIR. RESQSHIP e. V., Hamburg.
  • ¹² Knott, M. L. 2023. Warsan Shire: „Haus Feuer Körper“ – Lyrik über die Konflikte unserer Gegenwart. Deutschlandfunk, 11.01.2023.