Von Anfang an gut versorgt!

Nachsorgeuntersuchung von Neugeborenen in der DR Kongo

Die 30-jährige Guilaine war im sechsten Monat schwanger, als sie zu Fuß mit ihren drei Kindern im Flüchtlingscamp Mugunga, nahe Goma ankam. Ihre Heimatregion im Osten der Demokratischen Republik Kongo war in den vergangenen Jahren Schauplatz gewaltsamer Konflikte zwischen dem Militär und verschiedenen Rebellengruppen. Im Februar erblickte Guilaines kleiner Sohn in der Gesundheitsstation der Johanniter das Licht der Welt. Wie alle Kinder wird auch Guilaines Sohn direkt geimpft und seine Entwicklung von den Ärzten und Hebammen der Johanniter überprüft.

Hintergrund

Seit mehr als einem Jahrzehnt erschüttern Kämpfe zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen den Osten der DR Kongo. Dabei kommt es häufig zu Vertreibungen und gezielten Angriffen auf die Bevölkerung. Mehr als eine Millionen Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen Flüchtlinge im eigenen Land. Mittlerweile ist die Sicherheitslage wieder relativ stabil. Viele Menschen haben dennoch keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Vor allem für schwangere Frauen und kleine Kinder ist damit ein hohes Risiko für Krankheiten, Komplikationen und Kindstode verbunden. Die Säuglingssterblichkeit bei Kindern unter einem Jahr liegt in der DR Kongo immer noch bei 7 %.


Die gute Tat

Mit der Nachsorgeuntersuchung in einer der Gesundheitseinrichtungen ermöglichen die Johanniter neugeborenen Kindern einen gesunden Start ins Leben.


Herausforderung

Die Gesundheitseinrichtungen berichten nach wie vor von Fällen sexueller Gewalt. Nur in sehr seltenen Fällen werden die Täter vor Gericht gebracht. Die umfassende Versorgung der Überlebenden sexueller Gewalt und die juristische Täterverfolgung sind eine Herausforderung. Die Johanniter setzten sich hierfür bereits aktiv ein, beispielsweise durch die psychologische Betreuung und rechtliche Beratung der Überlebenden sexueller Gewalt.














Notwendigkeit
Aktivität
Zählbare Leistung

Nach ca. 7 Monaten

Ergebnis

Nach ca. 3 Jahren

Systemrelevante Wirkung

Nach ca. 7 Jahren

Medizinische Hilfe für Kinder in der DR Kongo.
Neugeborene Kinder werden in einer Johanniter Gesundheitsstation untersucht und geimpft.
Anzahl der Kinder, die direkt nach ihrer Geburt medizinisch versorgt wurden.
Mögliche Krankheiten, Langzeitfolgen durch Komplikationen und Kindstode werden verhindert und die Kinder wachsen gesund auf.
Die Kindersterblichkeit sinkt und die medizinische Infrastruktur für die Bevölkerung wird verbessert.

 

Organisation
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Vereinsregister-Nr.
VR 17661 Charlottenburg
Zertifiziert durch
Initiative Transparente Zivilgesellschaft,
DZI Spenden-Siegel
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Kontakt
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