Eine ausgewogene Mahlzeit - d i e Grundlage für Gesundheit und Bildung

Unterernährung von Kindern in Uganda

2011 in Uganda: Stanley ist eine der treibenden Kräfte beim Bau des Namayumba Epizentrums - ein gemeinschaftliches Entwicklungszentrum. Er ist täglich hier, um den Fortschritt des Baus zu betreuen. Heute gehen alle seine Kinder hier in die Vorschule oder Schule, erhalten eine ausgewogene Schulmahlzeit und gesundheitliche Betreuung. Dafür hat sich Stanley während des Baus eingesetzt!

In dem Epizentrum bündeln ca. 18.000 Menschen aus insgesamt 24 nahe gelegenen Dörfern ihre Kräfte, um gemeinsam die Entwicklung ihrer Region voranzubringen. Diese Struktur erleichtert den individuellen Zugang zu allgemeinen Ressourcen und stärkt die Durchsetzungskraft der Menschen bei der lokalen Regierung. Das Gebäude des Epizentrums, das die Bevölkerungsbasis selber errichtet und leitet, bildet dabei das sichtbare Zeichen der gemeinschaftlichen Initiativen. Es ist zu Fuß erreichbar, also nicht weiter als 10-12 km von der abgelegensten Siedlung entfernt. Es bietet einen Schulraum, eine Krankenstation, einen Kindergarten, Getreidespeicher und eine kleine Bank für Mikrokredite.

Hintergrund

Uganda ist ein fruchtbares Land in Zentralafrika am Nordufer des Viktoriasees. 80% der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 15 Jahren. Trotz seiner Naturreichtümer zählt Uganda zu den ärmsten Ländern der Welt. Die mit einer durchschnittlichen Betriebsgröße von ca. 0,8 Hektar teilweise extrem kleinflächige Landwirtschaft leidet unter unregelmäßigen Niederschlägen und fortschreitender Landflucht. Steigende Lebensmittel- und Brennstoffpreise und eine galoppierende Inflation verschärfen die Situation noch zusätzlich. Für viele Kinder in Uganda stellt die Schulmahlzeit das Hauptessen des Tages dar. Oftmals sind die Schulwege auch sehr lang. Kinder, die durch Unterernährung geschwächt sind, können nicht immer täglich zur Schule kommen und sind anfälliger für Krankheiten. Durch die tägliche ausgewogene Schulmahlzeit kann chronische Unterernährung bekämpft werden.

Die gute Tat

Die Schul- und Vorschulkinder werden in den Unterrichtsräumen des Epizentrums nicht nur unterrichtet und betreut, sondern sie erhalten auch eine tägliche Schulmahlzeit. Für viele Kinder in Uganda stellt die Schulmahlzeit das Hauptessen des Tages dar. Die Eltern sind häufig extrem arm und können den Kindern nur kleine Mengen und auch nur unausgewogene Nahrung zum Essen geben. Daher ist die Mahlzeit im Epizentrum für die Kinder sehr wichtig!

Herausforderung

Eine Herausforderung stellt die kontinuierliche Beschaffung bzw. Versorgung mit Nahrungsmitteln auch infolge der klimatischen Veränderungen dar. Auf den gemeinschaftlichen Ackerflächen und in Workshops lernen Bäuerinnen und Bauern den Umgang mit neuartigen Technologien, alternativen Anbauverfahren und landwirtschaftlichen Geräten. So können sie ihre Erträge steigern. In den Nahrungsmittelspeichern werden die Ernteüberschüsse für Zeiten für Nahrungsmittelknappheit gelagert. Somit kann die Nahrungssicherheit erhöht werden.

Ziel

Notwendigkeit
Aktivität
Zählbare Leistung

Nach ca. 7 Monaten

Ergebnis

Nach ca. 3 Jahren

Systemrelevante Wirkung

Nach ca. 7 Jahren

Ernährung und Bildung für Vorschul- und Schulkinder in Namayumba, Uganda.
Die Nahrungsmittel für die Mahlzeit werden auf den Gemüsefeldern des Epizentrums angebaut oder auf dem Markt hinzugekauft und täglich frisch zubereitet.
Anzahl der Kinder die eine tägliche Mahlzeit bekommen konnten.
Die gesundheitliche und schulische Entwicklung der Kinder hat sich verbessert.
Verbesserter Gesundheitszustand und erhöhte Bildungschancen für Kinder. Chance auf ein eigenständiges Leben ohne chronischen Hunger.

 

Organisation
Das Hunger Projekt e.V.
Vereinsregister-Nr.
VR 550968 Ulm
Zertifiziert durch
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Kontakt
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