Malaria: Über kleine Nervensägen, die eine tödliche Krankheit verbreiten

Vermutlich kein anderes Insekt hat so viele Menschen auf dem Gewissen wie die Mücke. Als Malariaüberträger nervt sie nicht nur weltweit Menschen mit ihren Stichen, sondern verursacht über 700.000 Todesfälle pro Jahr. Die allermeisten in Afrika, südlich der Sahara. Fieberschübe, Kopf- und Gliederschmerzen sind die ersten Hinweise auf die häufig tödlich endende Krankheit. Oft kommen Erbrechen, Atemnot und Durchfall dazu.

Hintergrund

Malaria wird durch den Stich der weiblichen Anopheles-Mücken übertragen. Sie brüten in Wasserlöchern und Pfützen. In der Dämmerung schwärmen sie aus, um Nahrung zu finden. Einen Impfstoff gegen Malaria gibt es bislang nicht. Aber im Gegensatz zu Krankheiten wie AIDS oder Tuberkulose kann man Malaria mit einfachen Mitteln behandeln. In Burkina Faso stirbt jedes fünfte Kind vor seinem fünften Geburtstag. Ein Hauptgrund für die hohe Sterberate bei Kindern ist die hohe Armut in Burkina Faso - viele Familien können sich einfach keinen Arztbesuch und Medikamente leisten.

Die gute Tat

Kinder und Mütter bleiben und werden gesund. Die Wirkung des Projektes wurde durch Studien der Universität von Montreal nachgewiesen.

Herausforderung

Eine zentrale Herausforderung ist es, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen, damit die Gesundheitszentren besucht werden und z. B. Geburten begleitet werden. Es gibt immer noch große Bedenken gegenüber westlicher Medizin in Burkina Faso.

Ziel

Die Betroffenen wissen, dass sie bei allen Erkrankungen die Gesundheitszentren aufsuchen können und fachkundig behandelt werden. Sensibilisierung der Bevölkerung für Vorsorge bei Krankheiten oder bei Schwangerschaft. Bedenken gegenüber „westlicher Medizin" nehmen ab und es wird dafür gesorgt, dass Personen die Zentren bei Krankheit und zur Vor- und Nachsorge (Schwangerschaft) aufsuchen.

Notwendigkeit
Aktivität
Zählbare Leistung

Nach ca. 7 Monaten

Ergebnis

Nach ca. 3 Jahren

Systemrelevante Wirkung

Nach ca. 7 Jahren

Gesundheitsversorgung
Malariabehandlungen für Kinder werden zur Verfügung gestellt
Anzahl der Malariabehandlungen
Rückgang der Malariatodesfälle in der Region
Verbesserte Gesundheitssituation und höhere Überlebenschancen für Kinder

 

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