2011 – Tag 9


„Mehr Licht“
Johann Wolfgang von Goethes angeblich letzte Worte, 22. März, 1832.

Die Stromversorgung ländlicher Gegenden in Guinea (Westafrika) ist selbst heute, wo Strom für uns aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist, keine Selbstverständlichkeit. Es gibt keine funktionierende nationale Elektrizitätsinfrastruktur, daher ist eine lokale Stromversorgung durch erneuerbare Energien häufig die beste Lösung. Besonders Solarenergie ist in den guineanischen Breitengranden durch die konstante Sonneneinstrahlung eine zuverlässige Stromquelle.

Durch Ihre heutige gute Tat wird der Dorfplatz des Ortes Sarèbowal (Mamou) für eine Stunde nachts erleuchtet. Dies kann eine sehr wichtige Rolle bei der Bekämpfung lokaler Kriminalität spielen.
Die ausführende Hilfsorganisation ist SOLAR Afrika e.V. Auf längere Sicht plant die Hilfsorganisation auch, eine Krankenstation mit Solarstromtechnik auszustatten, damit die Schwestern endlich nachts die Kranken bei Licht versorgen können. Außerdem würde dies ermöglichen, Medikamente auch über längere Zeit in einem Kühlschrank zu lagern.