2011 – Tag 7

„Wenn ich groß bin, möchte ich Pilotin werden“. „ Ach ja, warum?“
„Ich möchte nach Deutschland fliegen und mich bei denen bedanken, die es möglich machen, dass ich zur Schule gehen kann.“

Aus einer Unterhaltung mit Mariam Mkusa, Schülerin an dem Schulzentrum in Kiwere

Im Jahre 2000 wurde dem stark verschuldeten Tansania eine große Summe an Schulden, die der Staat bei anderen Staaten gemacht hatte, erlassen. In dieser Zeit entstand ein nationales Programm, das sich zum Ziel gesetzt hatte, der tansanischen Jugend „in die Zukunft“ zu helfen. Der Staat entschied sich dafür, mehr Lehrer anzustellen. Ziel war dabei vor allem auch, den ländlichen Raum zu stärken und zu fördern.

Die Stadt Iringa, die Region Kiwere und die Bevölkerung in einem Radius von ca. 30 km um Kiwere (aber vor allem die Elternschaft) wollten die Gelegenheit nutzen und die Bildungsmöglichkeiten in ihrem Umfeld zu verbessern. In einer beispielhaften Eigeninitiative nahmen sie sich vor, ein Schulzentrum zu bauen. Viel Fleiß und Einsatz hatten dies alles beflügelt und ermöglicht. Durch die starke Inflation wurde jedoch alles deutlich teurer.

Die heutige gute Tat finanziert symbolisch einen Baustein für den Bau dieser Schule, damit das beispielhafte Projekt nicht an seinen Kosten scheitert. Die ausführende Hilfsorganisation ist die Brücke der Freundschaft e.V.