2011 – Tag 23


Zu Beginn der Regenzeit in Haiti flammte die Cholera wieder stark auf. „Immer mehr Erkrankte brauchen dringend unsere Hilfe, denn die Cholera kann unbehandelt innerhalb weniger Stunden zum Tod führen“, sagt Tina Hofmann, zuständig für die Haiti-Projekte bei action medeor.

Mit Ihrer Hilfe finanziert action medeor Medikamente und medizinisches Personal in einer ländlichen Krankenstation. Die 34 Betten in dem Cholera-Zelt waren ständig belegt. Und weil immer mehr Erkrankte in die Station kamen, wurde schnell ein zweites Zelt mit 35 Pritschen aufgebaut. Vier Ärzte kümmern sich Tag und Nacht um die kranken Patienten.

Seit Ausbruch der Epidemie 2010 sind in Haiti über 420.000 Menschen an Cholera erkrankt, über 6.000 Männer, Frauen und Kinder starben. Die Dunkelziffer liegt weit höher, denn viele unbehandelte Fälle werden gar nicht gemeldet.

Gemeinsam mit lokalen Partnern schafft action medeor Strukturen, die für nachhaltige Erfolge unverzichtbar sind: vom Aufbau von Krankenstationen, über die Schulung von medizinischem Personal sowie die Organisation von Vorsorge- und Aufklärungsprogrammen bis hin zur gezielten Krankheitsbekämpfung.

action medeor versorgt bedürftige Menschen in den Entwicklungsländern mit Basismedikamenten und medizinischer Grundausstattung, um Krankheiten wie Cholera, Malaria, Tuberkulose und HIV/Aids erfolgreich zu bekämpfen.

action medeor ist nicht nur ein Mitglied der Initiative Transparente Gesellschaft, sondern auch Träger des DZI Spenden-Siegels.